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Wie die französische Zeitung „Le Monde“ am letzten Freitag berichtet, wurde in einem französischen Archiv eine bislang unbekannte Akte des Geheimdienstes über den jungen Adolf Hitler
entdeckt.
Das Fiche des französischen Geheimdienstes enthält Angaben über Hitler die nicht ganz stimmen. So ist als Geburtsort „Passau“ mit dem Jahr „1880“
vermerkt. Tatsächlich soll es "Braunau am Inn" und "1889" sein. Das Passfoto ist aber richtig.
Interessant ist, seine Vornamen lauten dort „Adolphe, Jacob“ und er wird als „deutscher Mussolini“ bezeichnet.
Dann steht, Hitler wäre „kein Dummer (...) ein sehr geschickter Demagoge“.
Es steht auch er würde der Organisation „Sturmtruppen“ angehören.
Mitarbeiter des französischen Nationalarchives hatten die Karteikarte unlängst gefunden. In dem Eintrag von 1924 ist der spätere Diktator demnach mit der Berufsangabe „Journalist“ geführt.
Wann und wie das etwa DIN-A-5 grosse Blatt in den Eisenschrank im Nationalarchiv kam, in dem so wichtige französische Dokumente wie das Testament von Napoleon Bonaparte und die Verfassungstexte
der verschiedenen Epochen aufbewahrt werden, ist dem Bericht zufolge unklar.
Archivleiterin Isabelle Neuschwander sagte der Zeitung „Le Monde“, die Akte solle demnächst dort eingeordnet werden, wo sie eigentlich hingehöre: In das Archiv, das in rund 6600 Kartons unzählige
Dokumente zur deutschen Geschichte und zu den deutsch-französischen Beziehungen zwischen den beiden Weltkriegen enthält.
Quelle: schallundrauch.com
Wetten, dass im
europäischen Profi-Fußball geschoben und betrogen wird? Detaillierte Antworten auf diese Frage will die Staatsanwaltschaft in Bochum geben. Sie ist einem weiteren Wettskandal auf der Spur, der
allem Anschein nach große Ausmaße hat. Nach ersten Meldungen wird gegen eine Bande mit rund 100 Verdächtigen ermittelt, die von Deutschland aus agiert hat. Dabei sollen hohe Beträge bei
Wettanbietern in in Asien eingesetzt worden sein. Das hört sich zwar schwierig an, ist in Zeiten des Internets aber nur ein Klacks, besser ein Klick. Solide Halbbildung reicht heute hin, um
beispielsweise von Bottrop oder Berlin aus in einem Wettbüro in Bombay zu zocken. Ein Wettbetrug im Sport kann aber erst dann gelingen, wenn zuvor Schiedsrichter, Spieler oder andere Personen
bestochen wurden, damit sie den Ausgang einer Partie “passend” im Sinne des Wettbetrügers machen. So soll es nun vor allem in der ersten türkischen Liga geschehen sein – auch namhafte
Nationalspieler stünden wegen Bestechlichkeit unter Verdacht, berichten Berliner Medien. Das alles ist schon schlimm. Nur wenige Monate vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika
käme dem Fußball-Weltverband, der Europäischen Fußball-Union oder auch dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ein neuer Skandal arg in die Quere. Die DFB-Funktionäre sind auf Sauberkeit bedacht.
Doping, Wettbetrug, das ist igitt und wird traditionell auch eher totgeschwiegen. Deutsche Spiele seien von dem neuen Skandal nicht betroffen, heißt es daher lapidar. Vor allem dem DFB müsste es
aber wie ein Schlag ins Gesicht vorkommen, wenn sich bewahrheiten sollte, dass die Kroaten Ante S. und Milan S. erneut maßgeblich beteiligt sind. Es wäre auch ein Beweis, dass unsere Urteile
ihren Zweck verfehlen – und kaum abschrecken.
19.11.2009, 14:23
Eine bockige Zehnjährige ist in den USA von einem Polizisten mit einer Elektroschockpistole außer Gefecht gesetzt worden.
Die Mutter hatte die Polizei gerufen, weil sich ihre Tochter mit Händen und Füßen dagegen wehrte, vor dem Zubettgehen zu duschen. Als die Beamten im Haus eintrafen, lag das Kind schreiend und um sich tretend auf dem Boden, heißt es in einem Polizeibericht, der jetzt bekannt wurde.
Ein Beamter versuchte vergeblich, das Kind zu bändigen. Sie habe "wild um sich getreten" und sei "verbal ausfällig" geworden, gab der Polizist zu Protokoll. "Ihre Mutter sagte mir, ich solle den Taser benutzen, wenn es nötig sei", erklärte der Beamte. Er habe daraufhin für sehr kurze Zeit die Elektroschockpistole eingesetzt.
Eine Elektroschockpistole schießt zwei oder vier mit Widerhaken versehene Projektile auf den Körper der Zielperson. Über mit den Projektilen verbundene Drähte wird die Person von starken elektrischen Schlägen getroffen.
Der Bürgermeister von Ozark im US-Staat Arkansas verlangte eine Untersuchung des Vorfalls vom 11. November durch die Staatspolizei oder das FBI. "Die Menschen hier haben den Eindruck, der Polizist hat einen Fehler gemacht. Dies kann nur eine unparteiische Untersuchung klären", sagte Vernon McDaniel. Das Kind sei bei dem Taser-Einsatz nicht verletzt worden.
Die Zehnjährige ist seit dem Vorfall in einem Kinderheim untergebracht. Der von der Mutter geschiedene Vater beklagte den Vorgang. Seine Tochter habe emotionale Probleme, aber sie sei keine Gefahr. "Sie hat nicht verdient, wie ein Tier behandelt zu werden", sagte er.
Die Polizei erklärte, gegen den Beamten seien keine disziplinarischen Maßnahmen eingeleitet worden. Taser seien eine sichere Methode, um Menschen unter Kontrolle zu bringen, die für sich selbst oder andere eine Gefahr darstellten, sagte Polizeichef Jim Noggle.
Nach Einschätzung der Menschenrechtsorganisation Amnesty International hingegen spielten Taser in den USA seit Juni 2001 bei über 350 Todesfällen eine Rolle, darunter beim Tod von zwei Minderjährigen in diesem Jahr. Der Hersteller der umstrittenen Elektroschockpistolen, Taser International, hat im Oktober erstmals vor möglichen Herzproblemen durch den Einsatz der Geräte gewarnt.