Mittwoch, 10. märz 2010 3 10 /03 /2010 12:12

 

 

Gefälschte Core i7 in den USA verkauft

 

In den USA wurden gefälschte Core-i7-CPUs von Intel verkauft. Dabei handelte es sich nicht einmal um umgelabelte, aber funktionstüchtige Prozessoren, wie es in der Vergangenheit manches Mal zu beobachten war. Stattdessen sollen mehrere hundert funktionslose Metallstücke im Umlauf sein.

Bei den gefälschten Prozessoren handele es sich um solche, die als Boxed-Versionen verkauft wurden, was dem Käufer eigentlich eine höhere Sicherheit gerade gegen Fälschungen gewährleisten sollte. Bis auf Fehler in der Beschriftung sieht die Verpackung allerdings sehr glaubhaft aus. Auf der Unterseite findet sich auch der scheinbar echt wirkende Sticker auf dem mitgelieferten Kühler, sodass erst beim Auspacken die umfangreiche Fälschung auffällt. Neben zusammengehefteten leeren Blättern (der Bedienungsanleitung) und einem Plastikzylinder als Kühlkörper befindet sich eine leidlich geformte Metallplatte in der Packung, die natürlich völlig ohne Funktion ist. Geliefert wurden die derart gefälschten Prozessoren vom US-amerikanischen Versandhaus Newegg, welches diese vom Distributor D&H Distributing bezogen haben will. Aus einer Lieferung von 2.000 CPUs sollen 300 derart gefälscht worden sein.

Stück Metall statt eines Prozessors

Gegenüber der Internetseite HardOCP bestätigte Intel, dass gefälschte Prozessoren in den Handelskanälen unterwegs seien. Man empfehle eine genaue Prüfung der erhaltenen Ware und, sofern man als Endkunde eines dieser Exemplare erhalte, die Kontaktaufnahme mit dem Versender. Dieser muss den gelieferten Prozessor natürlich umtauschen. Sollte er das nicht tun, ist der Gang zur Polizei angebracht. Bisher sind jedoch keine Fälle aus dem europäischen Raum bekannt.

 

via: computerbase

 

 

von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
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Dienstag, 9. märz 2010 2 09 /03 /2010 11:04

 

 

… lol das ist zu Geil!!!!!!!

 

 

 

via: youtube.com

von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
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Dienstag, 9. märz 2010 2 09 /03 /2010 10:52

 

 

 

 

Auf der Hill's Camp Road, einer kleinen Straße in Johnson County, Indianapolis, gibt es für Autofahrer etwas Seltenes zu sehen: ein Grabstein mitten auf der Straße. Dabei handelt es sich um das Grab von Nancy Barnett, die dort 1831 ihre letzte Ruhe fand.

Wir wollen ihr nicht unrecht tun. Als Nancy Barnett begraben wurde, war dort tatsächlich ein Friedhof. Und nicht nur das. Zu ihren Lebzeiten ist sie persönlich über diesen Friedhof gelaufen und hat sich ihren Platz ausgesucht. Anfang des 20. Jahrhunderts beschloss die Stadt dann, eine Straße über den Friedhof verlegen zu lassen. Alle Gräber wurde verlegt, bis auf Barnetts. Ihre Familie ging sogar so weit, dass sie mit geladenem Gewehr auf dem Grab campierte, bis die Straßenbauarbeiten abgeschlossen wurden.

Mittlerweile ist das Grab schon eine Touristenattraktion, weshalb die Stadt von einer Verlegung immer noch absieht, obwohl es dort schon mehrmals Unfälle gegeben hat. Kein Wunder, schließlich steht der Grabstein mitten im Weg.

 

 

 

 

via asylum.com , findagrave.com

von Parkgott - veröffentlicht in: Man kanns kaum glauben...
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Dienstag, 9. märz 2010 2 09 /03 /2010 00:30

 

 

Helene Hegemann - Raubkopiert - www.parkgott.de

Kommentar: Wenn Raubkopierer gefeiert werden ...

Am 18. März beginnt die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands in Leipzig. Alljährlich wird dort der "Preis der Leipziger Buchmesse" verliehen. Eine der Nominierten ist Helene Hegemann mit dem Werk Axolotl Roadkill.

Dieses Werk ging in den vergangenen Wochen durch aller Munde. Fast über Nacht wurde ein 17 Jahre altes Mädchen zum Star der Literaturszene gekürt. Bereits im Januar tagte die Jury. Zu einem Zeitpunkt, an dem noch nicht klar war, dass einige Passagen des Buchs kopiert waren, und zwar aus einem anderen Buch mit dem Titel "Strobo". Verfasst hat dieses ein Blogger mit dem Nickname Airen. Gekennzeichnete Zitate? Fehlanzeige. Nennung des eigentlichen Urhebers? Zumindest in der ersten Auflage von Axolotl Roadkill: Fehlanzeige.

Am Ende von Hegemanns Werk findet sich ein Brief. Gerichtet ist dieser an die Protagonistin des Buchs. Von Literaturkritikern wurde er oft in Auszügen zitiert und hochgelobt. Einzig: Aus Hegemanns Feder scheint er nicht zu stammen. Wie der Blogger Deef Pirmasens Anfang Februar - neben den Kopien aus Strobo - aufdeckt, wurde auch hier kopiert. Der Brief liest sich wie der übersetzte Songtext des Tracks "Fuck You". Die Band "Archive" hält die Rechte daran. Wie Pirmasens erklärt, seien bestenfalls ein oder zwei Wörter ausgetauscht worden.

Doch damit nicht genug. Es dauert nur wenige Tage, da meldet sich auch ein junger Filmemacher zu Wort. Benjamin Teske heißt er und ist 26 Jahre alt. Er wirft Hegemann vor, sie habe aus seinem Kurzfilm "Try a little tenderness" einige Passagen abgeschrieben. In einer Kurzgeschichte von Hegemann namens "Die Spiegelung meines Gesichts in der Erschaffung der Welt" finden sich erdrückende Ähnlichkeiten.

Hinzukommt, dass Teskes Film auf der Kurzgeschichte "Un peu de tendresse" basiert. Verfasst vom französischen Autor Martin Page. Teske leistete Page die Zusage, dass der Film nicht mit kommerzieller Absicht erstellt werde. Nur deshalb erhielt er die Erlaubnis, die Kurzgeschichte zu visualisieren.
An die Wand gespielt ...
Das Einzige, was ausbleibt, ist die wirklich große Kritik. Man fragt sich, wo die Vertreter der Literaturindustrie abgeblieben sind. Hegemann entschuldigt sich 48 Stunden, nachdem Pirmasens seinen Blogeintrag veröffentlicht hat. Sie sei "total gedanklos und egoistisch gewesen" erklärt sie. Es gibt zwei Statements. Von ihr und dem Ullstein-Verlag. Der Ullstein-Verlag verhält sich diplomatisch, symbolisiert Kooperationsbereitschaft. Man weiß, was passieren könnte, würde Airen oder sein Verlag Sturm laufen.

Hegemann selbst ist weniger zurückhaltend. Das wirklich erschütternde sind jedoch die Journalisten. Sie wird mit Fragen zu ihrer Plagiatisierung bombardiert. Doch keine davon ist offen und kritisch genug, um Hegemann in eine Ecke zu drängen. Keine Angst, das muss auch gar nicht so sein. Der Erfolg sei Helene Hegemann in seiner vollen Breite gegönnt. Aber wie sie die 4. Macht im Staat vorführt, ist geradezu grotesk.

Da heißt es in ihrer Stellungnahme: "Das sind diese Plagiatsvorwürfe - also wie das juristisch ist, weiß ich leider nicht so genau. [...]." Das Bittere: Die Journalisten wissen es scheinbar auch nur oberflächlich. Hegemann spielt einen nach dem anderen an die Wand. Keiner wagt es, in einer Frage das Wort "Raubkopierer" unterzubringen. Niemand erklärt ihr, wie viele Existenzen wegen einer lächerlichen MP3 aus einer Tauschbörse heutzutage auf dem Spiel stehen.

Überhaupt riskiert keiner einen Vergleich zwischen Hegemanns Handlungen und denen zahlreicher Bürger, die Filesharing betreiben. Weil Vergleiche grundsätzlich hinken? Weil es so absurd ist?

Ein Tauschbörsennutzer lädt urheberrechtlich geschützte Werke für sich privat, ohne Gewinnerzielungsabsicht. Bereits bei einer MP3 kann es vorkommen, dass eine Hausdurchsuchung stattfindet. Gott sei Dank ist dies sehr selten - aber dennoch real. Bei größeren Verstößen folgt ein Strafverfahren. Wenn es nicht vorher eingestellt wird, folgt zumeist eine Geldstrafe. Was daraufhin folgt, ist der zivilrechtliche Teil. Abmahngebühren im oberen drei-, manchmal sogar im unteren vierstelligen Bereich. Eine strafbewehrte Unterlassungserklärung mit horrenden Vertragsstrafen folgt.

Kurzum: Wer zahlreiche MP3s oder einen urheberrechtlich geschützten Pornofilm via P2P bezieht und verbreitet, wird wie ein Schwerkrimineller behandelt.

Helene Hegemann hat einige Passagen ihres Buches mehr oder minder direkt aus dem Buch "Strobo" übernommen. Sie hat das Buch nicht für sich privat verfasst. Es ging in den Druck, wurde verkauft. Eine gewerbliche Absicht war dem Ganzen entwachsen. Die Folgen für 17 Jahre alte Mädchen - die in anderer Konstellation eine 17 Jahre alte Filesharerin sein könnte: Nichts.

Der Ullstein-Verlag reagierte schnell. Man verhandelte und erwarb nachträglich die notwendigen Rechte. In der zweiten Auflage des Buches wird Airen erwähnt. Ob Hegemann versteht, was sie eigentlich getan hat? Liest man ihre Stellungnahme von damals, glaubt man es nicht.

"Inhaltlich finde ich mein Verhalten und meine Arbeitsweise aber total legitim und mache mir keinen Vorwurf, was vielleicht daran liegt, dass [...][man] sich [...] überall bedient, wo man Inspiration findet. [...]." Auch so wirkt ihre Feststellung nachträglich mehr als absurd. Sie spricht von einer "Ablösung von diesem ganzen Urheberrechtsexzess durch das Recht zum Kopieren und zur Transformation." Kopieren und Verändern.  "Airen, [...] ist ein großartiger Schriftsteller, dessen Blog im Internet einen Teil der alternativen Lebensweise, über die ich berichten wollte, auf den Punkt gebracht hat, und mit dem ich über das Buch auch ein Stück weit versuche, in Kommunikation zu treten."

In Kommunikation treten die meisten Blogger durch sogenanntes Verlinken. Sie nennen ihre Quellen und gehen fair mit diesen um. Dazu bedarf es keiner besonderen Anstrengung. Nur etwas Mut. Hegemann kennt ihre Generation und deren Umgang mit dem Urheberrecht. Ob sie das Blog von Airen kennt und über die Prinzipien der Blogosphäre Bescheid weiß? Niemand außer ihr selbst kann dies mit Sicherheit beantworten. Man weiß nur, dass sie das Buch "Strobos" kennt.

Ihr letzten Endes vorzuwerfen, sie habe nur geklaut, ist deshalb unfair. Sie hat etwas getan, was ihre Generation als "normal" betrachtet. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Ein fremdes Werk beziehen, sich inspirieren lassen, überarbeiten, remixen. Bloß mit gewerblicher Absicht veröffentlichen - das wagen nur die Wenigsten.
Frechheit siegt ...
Das irritierendste und verstörendste ist jedoch das Ergebnis dieser mühseligen Debatten. Hegemann selbst erklärte, dass sie durch die "Presse-Exzesse" den "Glauben an die Kommunikation zwischen den Menschen verloren" habe. Sie sei "völlig fertig". Natürlich haben sie die größeren Medien in den Fokus gerückt. Spöttisch über das "Wunderkind" fabuliert, das kopiert. Wirklich zerrissen wurde sie jedoch nicht. Man fragt sich also, wieso sie sich so fühlt.

Vielleicht sollte sie einmal bei einer abgemahnten Familie vorbeischauen. Diese fühlt sich vermutlich genauso. Aber nicht wegen des Medienrummels, sondern wegen der Kostennoten einer Abmahnung. Der Ullstein-Verlag hat dieses Problem ja für Hegemann aus dem Weg geräumt.  Auch sonstige juristische Konsequenzen ihrer Handlung blieben völlig aus. Der Ullstein-Verlag hat sich um alles gekümmert. Zumindest hat man das der Jury der Leipziger Buchmesse gesagt.

Diese hat Helene Hegemann für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und wird dies auch nicht mehr ändern. Schließlich hat der Ullstein-Verlag versichert, dass bei dieser Urheberrechtsstreitigkeit "alles einen ordentlichen Weg geht". Was man daraus lernen sollte? Man muss nur frech und bekannt genug sein. Dann kann man scheinbar dreist Plagiatisieren, braucht keine Quellen zu nennen und keine Zitate zu kennzeichnen - und mit etwas Glück gibt es sogar noch einen Literaturpreis. Wohl bekomms.

 

 

via: gulli.com

von Parkgott - veröffentlicht in: Man kanns kaum glauben...
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Montag, 8. märz 2010 1 08 /03 /2010 10:12

 

 

 

 

Zum Frauentag wünscht Balu alles Gute! Vor allem seinem Frauchen!

 

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von Parkgott - veröffentlicht in: Balu
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