Man kanns kaum glauben...

Mittwoch, 11. november 2009 3 11 /11 /2009 21:58
von Parkgott - veröffentlicht in: Man kanns kaum glauben...
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Mittwoch, 11. november 2009 3 11 /11 /2009 11:38
.... 750 Häuser sollten hier entstehen....
dann kam die Wirtschaftskrise. Übrig blieben Straßen und ein paar Musterhäuser!



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Samstag, 7. november 2009 6 07 /11 /2009 13:21
Besser als "Urin-Stau"! Wer viel unterwegs ist, kennt das Problem: Immer wenn man mal müsste, gibt's weit und breit kein WC. Wohl dem, der jetzt das Taschen-WC parat hat! Dieser PE-Beutel ist mit Super-Absorber ausgestattet, der Urin gelartig macht. Die Handhabung ist diskret, geruchsneutral und sicher, die Entsorgung umweltfreundlich. Inkl. Erfrischungstuch für die Hände. In anatomisch perfekter Form.

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Samstag, 7. november 2009 6 07 /11 /2009 12:41

Protestierer durchbrechen Mauer in Palästina






Anlässlich des kommenden 20. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer am 9. November haben Palästinenser mit einem Durchbruch auf die Trennungsmauer durch ihr Land aufmerksam gemacht und dessen Entfernung verlangt.

Palästinensische Jugendliche brachen einen Teile der 8 Meter hohen Mauer heraus, welche durch die Ortschaft Na'alin verläuft, während israelische Soldaten Tränengas auf sie feuerten und eine übelriechende stinkende Flüssigkeit über die Betonbarriere sprühten.

Zur Erinnerung, die Mauer in Berlin war mit 2,40 bis 3,40m lächerlich klein im Vergleich zu der welche die Israelis durch Palästina gebaut haben.

Die Protestierer benutzten einen Wagenheber um die vorfabrizierten Betonelemente umzustossen.

No matter how tall, all walls fall - Egal wie hoch, alle Mauern fallen” stand auf einem Transparent an der Barriere und israelische Friedensaktivisten halfen den palästinensischen Jugendlichen diese daran zu befestigen. Sie sagen, die Mauer die auf palästinensischem Land steht und quer durch palästinensische Dörfer und Städte geht ist ein Landraub durch Israel.

Die Betonelemente in Form eines auf den Kopf gestellten T die Israel aufgestellt hat sind die gleichen wie das kommunistische DDR-Regime im Jahre 1961 rund um Westberlin errichten liess, nur viel massiver und höher.

Die Jugendlichen zerstreuten sich als die israelischen Wachen zum Durchbruch kamen um diesen zu schliessen und „Stinktier-Spray“ mit übelsten Geruch auf sie herabregnen lies.

Israel begann im Jahre 2000 mit dem Bau der Mauer zum Höhepunkt des palästinensischen Aufstands gegen die Okkupation und Vertreibung aus ihrer angestammten Heimat. Sie verläuft über 759 Kilometer zum Teil auf Westjordanland und annektiert damit grosse Teile des palästinensischen Territoriums, trennt Ortschaften von ihrer Umgebung und Landwirtschaftsfläche oder schneidet Städte in der Mitte durch.

Die Mauer soll gebaut worden sein um aus "Selbstverteidigung" das Eindringen von “Terroristen” nach Israel zu verhindern und wird daher von israelischer Seite offiziell als „Terrorabwehrzaun“ bezeichnet. Die Grenzbefestigung der DDR wurde auch als “antifaschistischer Schutzwall” deklariert.

Im Jahre 2004 hat der Internationale Gerichtshof die Mauer durch Palästina für illegal erklärt und ihren Abbruch gefordert. In dem am 9. Juli 2004 veröffentlichten Rechtsgutachten werden die israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten als „illegal“ und der Verlauf der Sperranlagen teilweise (dort wo er von der Grünen Linie abweicht) als „Bruch der IV. Genfer Konvention“ bezeichnet. Der Internationale Gerichtshof hat in seinem Gutachten ein Selbstverteidigungsrecht Israels schon daran scheitern lassen, dass die abzuwehrenden Terrorakte keinem fremden Staat zurechenbar seien.

Der IGH argumentierte, dass Angriffe auf Israel von Gebieten aus erfolgten, über die Israel die Kontrolle habe und das Selbstverteidigungsrecht folglich nicht anwendbar sei.

Am 20. Juli 2004 forderte die UNO-Vollversammlung nach einer „Notstandstagung“ in der Resolution ES-10/15[14] unter Hinweis auf die UN-Resolution ES-10/13 vom 21. Oktober 2003 u.a. den Abriss der Anlage im Westjordanland „…dass Israel den Bau der Mauer in dem besetzten palästinensischen Gebiet, einschliesslich in Ost-Jerusalem und seiner Umgebung, beendet und rückgängig macht…

Von den Ländern stimmten 150 dafür, sechs stimmten dagegen und zehn enthielten sich. Die Resolution folgte damit dem Rechtsgutachten des internationalen Gerichtshofs.

Die israelische Regierung ignoriert die Forderung der UNO-Vollversammlung und des Internationalen Gerichtshofs, die Mauer steht weiter und wird sogar ausgebaut.

Am 12. Juni 1987 rief US-Präsident Ronald Reagan anlässlich eines Besuchs von West-Berlin vor dem Brandenburger Tor und der Berliner Mauer:

"Mr. Gorbachev, open this gate! Mr. Gorbachev, tear down this wall! - Herr Gorbatschow, öffnen Sie dieses Tor! Herr Gorbatschow, reissen Sie diese Mauer ein!"

Dann frage ich den Friedensnobelpreisträger (lach) und jetzigen US-Präsidenten Barack Hussein Obama, wann kommen sie zur Mauer in Palästina und rufen aus:

Mr. Netanjahu, reissen sie diese Mauer ein!
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Donnerstag, 5. november 2009 4 05 /11 /2009 11:05

Berlin (dpa) - Angela Merkel hatte den tosenden Applaus nach ihrer historischen Rede in Washington wohl noch im Ohr. Doch schon beim nächtlichen Rückflug nach Berlin wurde die Kanzlerin von der bitteren Realität eingeholt: Der US-Konzern General Motors (GM) hat den Opel-Verkauf abgeblasen.


Analyse: Wahl vorbei, Opel-Deal geplatzt
     

Politik und Unternehmen stehen nach der 180-Grad-Kehrtwende in Detroit und Washington genau wieder dort, wo das hektische Tauziehen um die beiden Sanierungsfälle GM und Opel vor genau einem Jahr begonnen hatte. Für Merkel & Co. ist es mehr als eine kleine Reifenpanne, die man mal eben so repariert. Der Plan Magna war auch ein Plan Merkel.

Nun drängt sich der Verdacht auf, dass ein Scheitern in Berlin durchaus einkalkuliert worden sein könnte. Der September-Durchbruch für Magna zwei Wochen vor der Bundestagswahl kam damals völlig überraschend. Er passte nur zu gut ins Drehbuch von Union und SPD, die sich als Opel-Retter feiern lassen wollten.

Der massiv vom Wahlkampf beeinflusste Deal war von Anfang an mit heißer Nadel gestrickt. Dabei schätzten offensichtlich Berlin und die Ministerpräsidenten der Opel-Länder die Amerikaner völlig falsch ein - und trauten dem selbst in tiefroten Zahlen steckenden Zulieferer Magna sowie dessen russischen Partnern zuviel zu.

Der neue FDP-Wirtschaftsminister Rainer Brüderle, der immer zu den Kritikern des Geschäfts gehörte, nannte das Verhalten von GM «völlig inakzeptabel». Jetzt müssten die Interessen der deutschen Steuerzahler geschützt werden. Die scharfen Töne über den großen Teich geben einen Vorgeschmack auf das absehbare Tauziehen um weitere Staatshilfen.

Die bereits an Opel gezahlte Brückenfinanzierung von bis zu 1,5 Milliarden Euro, wird in Berlin schon mal angemahnt, müsse bis Ende November fristgerecht zurückzahlt werden. GM zeigte sich dazu bereit. Die Bundesregierung könnte kaum begründen, dass mit deutschem Steuergeld über den Umweg Opel ein notleidender US-Konzern quersubventioniert wird.

Der Detroiter Autoriese, der selbst erst im Juli aus dem Insolvenzverfahren rollte und mehrheitlich in Staatshand ist, dürfte bei der Opel-Sanierung in Eigenregie kaum auf deutsche Hilfs- Milliarden verzichten wollen. Insgesamt 4,5 Milliarden Staatshilfen wollte Berlin für «New Opel» eigentlich beisteuern - aber nur bei einem Zuschlag für Magna.

Überall ist nachzulesen, was prominente Köpfe aus Union und SPD im Wahlkampf immer wieder als Voraussetzung formulierten: Staatsgeld nur, wenn Magna die vier deutschen Werke erhält. Das war eine Steilvorlage für die misstrauischen EU-Wettbewerbshüter aus Brüssel, die unerlaubte Absprachen witterten und Deutschland Mitte Oktober die gelbe Karte zeigten. Die EU-Kommission stellte nun klar, dass die Bundesregierung GM nicht automatisch die gleichen Staatshilfen wie Magna anbieten muss.

Bei ihrem Kurztreffen mit US-Präsident Barack Obama in Washington wusste Merkel von der GM-Entscheidung dem Vernehmen nach noch nichts. Der Verwaltungsrat des US-Konzerns kam zwar erst später zusammen. In dem Spitzengremium sitzen aber viele Vertreter, die von der US- Regierung ausgesucht wurden. Offenbar bekam Merkel keinen heißen Tipp.

Die Kanzlerin als erfahrene Krisenmanagerin dürfte aber geahnt haben, dass etwas im Busch ist. Kurz vor ihrem Washington-Besuch hatte sie mit dem russischen Regierungschef Wladimir Putin telefoniert. Beide sprachen auch über den Opel-Verkauf an Magna und die russische Großbank Sberbank. Das ist jetzt passé. Mit Opel aber wird sich Merkel in der nächsten Zeit noch oft herumschlagen müssen. Denn ein Untergang des Autobauers wäre nach dem massiven Einsatz des Staates ein wirtschaftspolitischer Totalschaden.

 

 

 

 

Quelle: Yahoo-News.de

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Donnerstag, 5. november 2009 4 05 /11 /2009 10:58

Ein Mailänder Gericht hat in einem spektakulären Prozess die Entführungspraxis der CIA unter George W. Bush gebrandmarkt. Zwei Dutzend US-Agenten wurden in Abwesenheit zu Haftstrafen verurteilt, weil sie 2003 einen Islamisten aus Italien nach Ägypten verschleppt hatten - wo er in den Folterknast kam.


25-mal lautete das Urteil: schuldig.


25-mal war es eine Abrechnung mit den Anti-Terror-Praktiken der Ära George W. Bush.

Im weltweit ersten Prozess, der sich um das Entführungsprogramm der CIA nach den Anschlägen des 11. September 2001 drehte, ist an diesem Mittwoch in Italien ein eindeutiges Urteil ergangen. 23 US-Agenten wurden in Mailand in Abwesenheit zu Gefängnisstrafen verurteilt, wegen des Kidnappings des Islamisten Abu Omar. 22-mal lautete das Urteil auf fünf Jahre Haft; der ehemalige Mailänder CIA-Chef Robert Lady soll sogar für acht Jahre ins Gefängnis gehen. Drei US-Bürger wurden mit Verweis auf diplomatische Immunität freigesprochen.

Auch italienische Agenten waren angeklagt, doch bei ihnen war die Beweislage schwieriger: Zwei wurden wegen Komplizenschaft bei der Entführung zu drei Jahren Haft verurteilt. Fünf weitere mussten freigesprochen werden - Beweise, die ihre Kooperation mit den US-Agenten belegten, wurden als geheim eingestuft und konnten im Prozess nicht verwendet werden. Die Verurteilten sollen dem Richterspruch zufolge insgesamt eine Million Euro an Abu Omar und 500.000 Euro an seine Frau zahlen.

Im Detail ging es in dem Prozess um die Entführung des Islamisten Abu Omar am 17. Februar 2003, der damals in Mailand lebte. Der gebürtige Ägypter wurde auf offener Straße überwältigt, in einen weißen Lieferwagen gestoßen, zum Militärflughafen Aviano gebracht und über den deutschen US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein nach Ägypten ausgeflogen. Dort kam er ohne Anklage und ohne Anwalt in Haft, wurde nach eigener Aussage von einheimischen Ermittlern gefoltert (siehe Kasten links) und wurde erst am 11. Februar 2007 freigelassen.

International bekannt wurde der Fall erst, als der italienische Staatsanwalt Armando Spataro die Hintergründe zu recherchieren begann. Fünf Jahre lang hat er Puzzleteilchen an Puzzleteilchen gefügt - selten zuvor ist eine verdeckte CIA-Operation so minutiös rekonstruiert worden. Spataro hat dabei zu spüren bekommen, welche Folgen derart detektivische Ausdauer haben kann. Er wurde abgehört, der italienische Geheimdienst ließ ihn beobachten, es gab sogar Ermittlungen wegen Geheimnisverrats gegen ihn. Die Regierung versuchte immer wieder, ihn ruhigzustellen.

"Dieser Prozess wird auch zeigen, ob die politische Macht in Italien inzwischen in der Lage ist, unabhängige Ermittlungen zu beeinflussen - und ob ein Staatsanwalt eine Straftat noch immer als solche verfolgen darf", sagte Spataro vor dem Urteil. Nach dem Urteil zeigte er sich "sehr zufrieden". Auch wenn vermutlich keiner der US-Agenten wirklich ins Gefängnis muss, weil sie außerhalb Italiens leben: "Die Botschaft ist eindeutig", sagte Spataro SPIEGEL ONLINE. "Terrorismus muss im Rahmen der bestehenden Gesetze bekämpft werden." Er hoffe nun, dass in den USA "Mitglieder der Regierung Barack Obamas dieses Urteil zum Anlass nehmen, die Vorgänge um die geheimen CIA-Verschleppungen aufzuklären und offenzulegen".

Spataro kam es vor allem auf die Verurteilung an sich an - auch wenn Richter Oscar Magi beim Strafmaß weit hinter den Forderungen des Staatsanwalts zurückgeblieben ist. Spataro hatte jeweils 13 Jahre Haft für den damaligen römischen CIA-Chef Jeff Castelli und für Nicolò Pollari, den einstigen Chef des Militärgeheimdienstes Sismi, gefordert. Zwölf Jahre ins Gefängnis sollte Robert Lady, der verantwortliche CIA-Mann in Mailand, der die unrechtmäßige Entführung wohl ablehnte, aber trotzdem koordinierte.

Er sei unschuldig, hatte Lady noch im Juni in einem Interview beteuert. Abu Omars Entführung sei keine kriminelle Operation, sondern eine Staatsangelegenheit gewesen - "entschieden und ausgeführt im Namen des Kriegs gegen den Terror. Ich war nur ein Soldat in diesem Krieg". Seine italienische Pflichtverteidigerin, die Mailänder Anwältin Arianna Barbazza, forderte deshalb einen Freispruch für ihn und weitere elf US-Agenten, die sie vertrat. "Wenn sie verurteilt werden, dann werden Personen verurteilt, die Befehle ausgeführt haben", sagte sie vor dem Urteil SPIEGEL ONLINE. "In diesem Sinne ist dieser Prozess dann ein politischer Prozess." Man habe es nicht mit einer Gang von Banditen zu tun, die einen Araber entführt habe, sondern mit Leuten, die auf Anweisung gehandelt hätten.

Die italienische Staatsanwaltschaft hatte Lady strafmildernde Umstände angeboten, wenn er als Kronzeuge gegen die CIA aussagt. Aber das konnte und wollte der Ex-Agent wohl nicht annehmen - obwohl der US-Geheimdienst ihn längst hat fallenlassen. Lady wurde ein Anwalt verweigert und generell so getan, als fände der Prozess in Italien gar nicht statt. An diesem Mittwoch sagte ein Sprecher des Außenministeriums kaum mehr als: "Wir sind enttäuscht über dieses Urteil."


"Das hätte niemand mehr verstanden"

Dabei ist der CIA sehr wohl klar, wie brisant der Fall in Italien für sie ist. Spataro hatte zu Beginn der Ermittlungen nur eine Liste mit mehr als 10.000 verschiedenen Handy-Verbindungen in der Sache - mit ihnen als Grundlage und akribischer Recherche entwickelte er die komplette Anklage. Am Anfang glaubte er, nur die CIA sei an der Operation beteiligt - am Ende standen auch sieben italienische Agenten vor Gericht. Wie umfangreich seine Ermittlungen waren, zeigte schon die Länge seines Plädoyers. Allein für den ersten Teil Anfang Oktober brauchte er sieben Stunden, den zweiten schaffte er in knapp neun. Den Hergang der Ermittlungen schilderte er dem Gericht in einer aufwendigen Powerpoint-Präsentation: "Sonst hätte das niemand mehr verstanden."

Seine Gegner haben immer wieder versucht, ihn zu stoppen. Spataro untersuchte auch die Taten der eigenen Regierung, schilderte im Prozess Details der Zusammenarbeit von italienischem und US-Geheimdienst. Im März entschied das italienische Verfassungsgericht auf Betreiben der Regierung Silvio Berlusconis, dass alle Unterlagen über diese Beziehungen zwischen den Diensten dem Staatsgeheimnis unterliegen. Für den Staatsanwalt ein harter Schlag, denn viele Beweise zur Beteiligung italienischer Agenten an der Operation durfte er seither nicht mehr verwenden - darunter mitgeschnittene Telefongespräche und mehrere Zeugenaussagen wie jene des ehemaligen Sismi-Chefs Gianfranco Battelli. Er sagte, der italienische CIA-Chef Jeff Castelli habe ihn in einem Gespräch gebeten, bei Entführungen terrorverdächtiger Personen zu kooperieren.


Wie weit darf das Staatsgeheimnis gehen?

Andere Beweise zur Zusammenarbeit der Dienste brachte Spataro trotzdem vor Gericht ein, die Aussage des italienischen Carabinieri-Polizisten Luciano Pironi zum Beispiel. Er hatte Abu Omar auf der Straße gestoppt und nach Ausweispapieren gefragt, bevor die US-Agenten den Islamisten mit Reizgas attackierten. Pironi sagte aus, Robert Lady selbst habe angefragt, ob man bei der Operation mitmachen könne. Er habe gesagt, es gebe eine Vereinbarung von CIA und Sismi zur geplanten Entführung. Auch ein ehemaliger Oberst des italienischen Geheimdienstes bestätigte, dass der Sismi in die Planung der Tat eingeweiht war.

Ist nun auch diese Aussage als geheim einzustufen? Wie weit darf das Staatsgeheimnis gehen, für welche Dokumente gilt es tatsächlich? Zentrale Fragen in dem Mailänder Prozess - mit einer einfachen Antwort, sagte Spataro in seinem Schlussplädoyer: "Staatsgeheimnisse dürfen in einer Demokratie nicht als Vorwand benutzt werden, um eine kriminelle Handlung zu verschleiern."

Die Verteidiger warfen dem Staatsanwalt vor, seine gesamte Beweisführung sei unzureichend und basiere auf einer permanenten Verletzung des Staatsgeheimnisses. Sie forderten ausschließlich Freisprüche. Insofern hat der Mailänder Richter Magi an diesem Mittwoch nicht nur über Schuld oder Unschuld der italienischen und US-Agenten entschieden, nicht nur über die Rechtmäßigkeit von Entführungen im Anti-Terror-Kampf - sondern auch darüber, ob eine europäische Regierung sich unter dem Vorwand des Staatsgeheimnisses ihrer Verantwortung vor dem Gesetz entziehen darf.

 

 

Quelle: spiegel.de

 

 

 

 

Das wäre dem CIA in Deutschland bestimmt nicht passiert!

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Mittwoch, 4. november 2009 3 04 /11 /2009 10:50

Afghanischer Polizist erschiesst fünf britische Soldaten

Hintergründe noch unklar

Ein afghanischer Polizist hat am Dienstag in der Provinz Helmand britische Soldaten angegriffen und fünf von ihnen getötet. Dies teilten britische Militärbehörden mit. Einheiten der «Grenadier Guards» und der Militärpolizei hätten sich in einem Trainingscamp aufgehalten, als der Angreifer das Feuer eröffnete. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Augenzeugen berichten von einem Streit des Täters mit seinem Vorgesetzten, doch kursieren auch Gerüchte, wonach der Polizist mit den Taliban sympathisiert habe. Der Mann ist nach der Tat geflohen, doch ist den Behörden seine Identät offenbar bekannt.

Britische Militärbehörden sind daran, den Fall zu untersuchen. Die Angehörigen der Todesopfer seien bereits benachrichtigt worden. Wie BBC Online berichtet, erhöht sich mit der Attacke die Zahl der britischen Soldaten, die seit dem Jahr 2001 in Afghanistan umgekommen sind, auf 229. Allein seit Anfang dieses Jahres sind in Afghanistan 92 britische Armeeangehörige getötet worden, so viele wie noch nie zuvor. 

 

 

Quelle: NZZonline

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Mittwoch, 4. november 2009 3 04 /11 /2009 10:22


Merkel bedankt sich bei USA für die Wiedervereinigung!



[IRONIEMODUS=ON!]




Warum auch immer..... ? ? ?



 
DANKE USA !!!


Danke George Bush (Senior)
für die Überzeugung Frankreichs und Großbritanniens


DANKE DAVID HASSELHOFF !!!!
(für den Fall der Berliner Mauer)











Ach ja nur falls sie jemand vergessen sollte

Danke





und deren zu damaliger Zeit
(1989)

16,675,000

Einwohner der DDR!!!!


OTZ vom 04.11.2009



[IRONIEMODUS=OFF]






















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Dienstag, 3. november 2009 2 03 /11 /2009 10:47

Wo ein Wille ist, ist auch eine Wand

In Österreich demonstrieren die Studenten seit zwei Wochen gegen die Bedingungen an ihren Hochschulen. In Wien wird das Audimax seit 12 Tagen besetzt.

Die "Kronen Zeitung", das österreichische Pendant zu "Bild" (nur noch schlimmer), stellt sich nicht nur in ihren Kommentaren deutlich gegen die Studenten, sie versucht sich auch an subtileren Methoden.

So sah es gestern ganz oben auf Seite 3 in der "Krone" aus:

Vermummte Demonstrierer sprayen an der Wiener Universität Parolen gegen Wissenschaftsinister Hahn an die Wände – die Besetzung des Audimax ging auch am Wochenende weiter. Hahn wird vorgeworfen, "zu feig zu sein, sich den Besetzern persönlich zu stellen". Der Minister sei eben "nicht mehr an studentischen Anliegen interessiert, sondern geistig schon als EU-Kommissar in Brüssel angekommen", heißt es von Seiten der Studenten. (Über ihre Forderungen siehe auch "Thema des Tages").

"Vermummte Demonstrierer" (letzteres ist Österreichisch für "Demonstranten"), die "die "Wände" beschmieren — klar, dass die Bereitschaft der Bevölkerung gering sein dürfte, sich mit Sachbeschädigern zu solidarisieren.

Allein: Der junge Mann sprayt gar nicht auf eine Wand, sondern auf ein Holzbrett, wie das Protestblog "Unsere Uni" mit einem weiteren Foto beweist.

Junger Mann sprayt Farbe auf ein Brett.

DerStandard.at ergänzt:

Geht es nach der "Kronen Zeitung" so besprayen "vermummte Demonstrierer" die Wände der Universität Wien. Was auf dem abgebildeten Foto so aussieht, ist bei genauerer Betrachtung und Ortskenntnis eine schnöde Holzplatte, die an eine Absperrung gelegt ist. Die "Vermummung" ist im Übrigen lediglich ein Schutz vor den Dämpfen aus der Spraydose.

Es ist nicht so, dass man bei der "Kronen Zeitung" nicht hätte ahnen können, was auf dem Foto wirklich zu sehen ist. Die Bildagentur Getty Images (in deren Angebot das Foto rechts übrigens ein kleines bisschen breiter ist, so dass man schon etwas besser erahnen kann, dass der junge Mann ein Brett besprayt) ist in ihrer Bildbeschreibung ziemlich eindeutig:

Bildunterschrift: A students sprays a placard in Vienna university

Mit Dank an die vielen Hinweisgeber und an die Kollegen von Medienschelte.at für den Scan!

Quelle: Bildblog.de


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Dienstag, 3. november 2009 2 03 /11 /2009 10:13

Die Regierungskoalition plant, Zeugen zur Aussage gegenüber der Polizei zu verpflichten. Dies wird von der Piratenpartei Deutschland abgelehnt. Die Piraten betonen: "Mit der Polizei muss niemand reden!"

Fast jeder kennt es aus dem sonntäglichen Tatort: Ein oder mehrere Polizisten versuchen, einen Zeugen auch gegen dessen Willen zu einer Aussage zu bewegen. In der Realität ist das (noch) nicht erlaubt: Die Idee, dass Polizisten das Recht haben, Zeugen auch gegen deren Willen zu vernehmen, ist "einer der hartnäckigsten Rechtsirrtümer", betont die Piratenpartei in einer aktuellen Presseerklärung. In Wahrheit ist niemand gezwungen, gegenüber der Polizei eine Aussage zu machen oder einer polizeilichen Zeugeneinbestellung Folge zu leisten. Verpflichtend sind nur Vorladungen von Richtern und Staatsanwälten.

Der Grund für diese Regel ist die in Deutschland herrschende Gewaltenteilung. Das deutsche Rechtssystem sieht Polizisten als Ermittlungsbeamte mit "reinen Protokollbefugnissen". Das hat einen guten Grund, denn spontane Aussagen aus der Situation heraus sind oft unüberlegt und können zu fatalen Folgen führen (ein Sachverhalt, auf den auch Juristen immer wieder hinweisen, beispielhaft hier ein Video von Rechtsanwalt und LawBlogger Udo Vetter zum Thema Hausdurchsuchungen).

Dies allerdings wissen viele, gerade junge Menschen nicht, insbesondere, da, wie gesagt, auch Fernsehkrimis die Ermittlungsarbeit gerne anders darstellen. "Dem juristisch ahnungslosen Bürger ist jedoch unbekannt, dass er vor der Polizei gar nicht auszusagen braucht," kritisiert auch die Piratenpartei. "Für die Ermittlungsarbeiten ist es ja auch nützlich, Druck aufzubauen und Aussagen zu entlocken. Das deutsche Recht gibt dem Zeugen aber ganz bewusst die Möglichkeit, seine Aussage in Ruhe zu überlegen, sich gegebenenfalls mit einem Anwalt zu beraten oder sich gar von einem Anwalt begleiten zu lassen," erklären die Piraten.

Problematisch dabei: Dieses Recht, von dem viele Bürger gar nichts wissen, soll ihnen nun genommen werden. Im Koalitionspapier der schwarz-gelben Koalition findet sich die folgende Passage: "Wir werden eine gesetzliche Verpflichtung schaffen, wonach Zeugen im Ermittlungsverfahren nicht nur vor dem Richter und dem Staatsanwalt, sondern auch vor der Polizei erscheinen und – unbeschadet gesetzlicher Zeugenrechte – zur Sache aussagen müssen."

Diese Pläne, die effektiv die Möglichkeit der Zeugen, ihre Aussagen zu überlegen oder sich mit ihrem Anwalt abzusprechen, untergraben, lehnen die Piraten ab. John Martin Ungar, Dortmunder Direktkandidat der Piraten für die nordrhein-westfälische Landtagswahl 2010: "Sollte das tatsächlich Gesetz werden, hätten wir eine Amerikanisierung des deutschen Polizeirechts. Eine Polizei, die sich wie die Herren im Lande aufführt, wollen wir in Deutschland aber nicht."

Auch Richard Klees, politischer Geschäftsführer der NRW-Piraten, verurteilt diese Beschneidung der Zeugenrechte:


"Sicherheit und Fahndungserfolge entstehen nicht durch die Einschränkung der Freiheit. Sollte die Bundesregierung mit diesen Plänen ernst machen, fordern wir alle Demokraten zum Protest auf."

Quelle: Gulli.com


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