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RetteDeineFreiheit.de: Anschauen, nicht wegschauen!
News Redaktion am Montag, 14.09.2009 18:49 Uhr
Der in Hamm lebende Filmemacher Alexander Lehmann hat heute mit dem Kurzfilm "RetteDeineFreiheit.de" die Fortsetzung von "Du bist Terrorist" veröffentlicht. Wir haben uns kurz mit dem Ersteller dieses außergewöhnlichen Werkes unterhalten. Allen, die weder das eine noch das andere Video kennen und denen die Zukunft des Internet nicht völlig egal ist sei an dieser Stelle angeraten: Anschauen ist Pflicht!
Designstudent Alexander Lehmann hat erneut mit spitzer Feder so einiges "herausgefunden" und ans Tageslicht gebracht, was zwar allen Entscheidungsträgern in Berlin, aber offenbar niemand von der Bevölkerung klar war. (Achtung, Ironie!) Nämlich, dass das deutsche Internet von einer Bilderflut an anfixender Kinderpornografie überschwemmt wird. So gilt es die milliardenschwere KiPo-Industrie mit einem einzigen Stoppschild von 100 auf Null auszubremsen. Die Taktik ist die Gleiche, wie sie in unzähligen deutschen Haushalten praktiziert wird. Schreit das Kind des Nachbarn, weil es geschlagen wird: Einfach wegschauen. Bitte nicht nachhaken! Bitte nicht nachdenken, bitte nicht stören. Jeder stolpert tagtäglich über die massive Bilderflut an gefährlicher kinderpornografischer Ware im Internet. Es gilt, vorsichtig zu sein. Ansonsten könnte man als Zuschauer von der überaus bedrohlichen viralen Materie angesteckt werden. Normale Pornos machen heterogen, Schwulenpornos machen ja bekanntlich schwul, Lesbenpornos lesbisch - oder etwa nicht?
Wir von gulli haben Alexander ein wenig von seiner Lebenszeit geklaut und ihn kurz zu seinem Projekt befragt.
Lars Sobiraj: Was hat dich dazu motiviert, diesen Film zu erstellen?
Alexander Lehmann: Motiviert hat mich die gesamte Debatte um die Netzzensur. Wenn man sich alle Argumente und Fakten neutral vor Augen führt, so bleiben sehr wenig übrig die FÜR die Netzsperren sprechen. Dass unsere Politiker sich trotzdem dazu entschieden haben sie einzuführen, lässt nichts Gutes erahnen.
Die Ankündigungen von verschiedenen CDU Politikern, dass man Killerspiele und "Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde" im Netz regulieren will, hat die Befürchtungen nur bestätigt. Man will das Internet offensichtlich mit Zensur kontrollieren.
Ebenso hat es gezeigt, dass es niemals um die Opfer von Missbrauch ging - sie wurden einfach nur ausgenutzt.
Lars Sobiraj: Hast du den Link zum Film ein paar Politikern geschickt? Kam eine Reaktion?
Alexander Lehmann: Ich habe den Link bisher nur ein paar Politikern geschickt. Ich hoffe aber das er "die Runde" machen wird und noch viele andere Leute erreicht. Reaktionen gab es noch keine - das Video ist ja noch frisch.
Lars Sobiraj: Wollen dir die Politiker überhaupt zuhören?
Alexander Lehmann: Ich kann schlecht erahnen, inwieweit sie das Video ernst nehmen werden. Ich denke, dass ein tiefer Graben zwischen denen verläuft, die das Internet täglich nutzen, und um seine Vielfältigkeit und seine positiven Seiten weiß - und denen die es "ausdrucken".
Ich kann mir durchaus vorstellen das gewisse Lobbys das "Netzsperren-Gesetz" mit vorangetrieben haben. Die Musikindustrie hat dies ja schon offen zugegeben.
Lars Sobiraj: Wie wurde der Film technisch gesehen realisiert? Welchen Vorlauf hattet ihr, wie viele Personen waren daran beteiligt?
Alexander Lehmann: Benutzt habe ich 3dsmax und diverse Compositing Programme.
Ich habe das meiste auf einem neuen Computer gemacht, den ich mir quasi extra für das Projekt gekauft habe - sonst hätte es viel länger gedauert. Gerendert habe ich auf 5 Computern. Das Rendering allein hat 7 Tage gedauert.
Ich habe mit dem Film an sich am 31. August 2009 begonnen. Davor habe ich viel mit Gedanken und Ideen gespielt. Außer mir haben noch zwei andere Personen an dem Film mitgearbeitet. Herr Siemon als Sprecher und Herr Thurig, der die Aufnahmen und das Mastering vorgenommen hat. Alles was Bild ist, kommt direkt von mir. Oh, was ich noch sagen wollte zu meinem Ziel:
Wenn auch nur ein Wähler von meinem Video daran gehindert wird CDU oder SPD zu wählen, dann hat sich das Video für mich schon gelohnt.
Quelle: Interview - gulli.com
Quelle: Video - youtube.de
Quelle: http://rettedeinefreiheit.de/
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schrecklichen Folgen, die er beispielsweise auch durch das Spielen von Counterstrike und ähnlichen Shootern befürchtet.
Die Begründung dafür allerdings erscheint aus Spieler-Sicht etwas kurios: Das Spiel "verharmlose nicht nur Alkohol" (was angesichts der jüngsten Geschehnisse zumindest nicht völlig aus
der Luft gegriffen ist), sondern "verherrliche auch Gewalt." Ob sich Pfeiffer dabei auf das Abschlachten von Monstern bezieht? Oder eher auf die Team-Fights im
Player-versus-Player-Bereich? Angesichts der bunten und eher wenig detaillierten Comic-Grafik von WoW kann wohl in beiden Fällen von einer realistischen Gewaltdarstellung keine Rede sein. Eine
genauere Erklärung blieb Pfeiffer allerdings schuldig.
Die neue Struktur des Parteienwettbewerbs gilt als
eines der wesentlichen Resultate der Bundestagswahl vom 27. September 2009. Gemeint sind damit meist die Festigung des Fünfparteiensystems sowie das schlechte Abschneiden der einstmals großen
Volksparteien. Doch auch unterhalb der Fünfprozenthürde ist Bewegung ins Parteiengefüge der BRD gekommen: mit 2,0 Prozent - das sind rund 880.000 Wähler - ist die Piratenpartei die größte unter
den kleinen Parteien und nun endgültig auf dem politischen Radarschirm aufgetaucht.

























































Okt 20th, 2009 @ 18:37
@Jojo: Stimmt, den Bug hatte ich schon damals vor dem Verkauf an Holtzbrink dokumentiert. Dazu dürfte evtl. auch noch was in der c’t oder bei Heise online zu finden sein.
Ah, hier, Heise Online vom 27.11.2006(!):
Ziemlich erschreckend, dass das immer noch (bzw. wieder) funktioniert ,(