Digitale Welt........

Montag, 10. august 2009 1 10 /08 /2009 11:07

Der biometrische Ausweis wurde den Bürgern Großbritanniens als hochgradig sicher angepriesen. Dem scheint jedoch nicht so zu sein. Nach bereits 12 Minuten war es mit der Sicherheit vorbei.

Auf einem RFID-Chip sollen markante Daten wie beispielsweise Fingerabdrücke gespeichert werden. Tony Blair hielt eine Einführung dieses Ausweises für äußerst wichtig und dementsprechend für angemessen. Immerhin trage dies zur Bekämpfung der zunehmenden Terrorismus-Gefahr bei. Im Gegenteil zur Ankündigung ist es mit der Sicherheit aber offenbar nicht so weit her.

 

Die Zeitung "The Daily Mail" aus Großbritannien hat sich dies zum Anlass genommen und einen genauen Blick darauf geworfen. Wie sich herausgestellt hat, lässt sich der Ausweis binnen von 12 Minuten knacken. Adam Laurie, ein Fachmann auf diesem Gebiet, hat dies unter Beweis gestellt. Alles was er dazu benötigte, war ein Nokia Mobiltelefon und ein Notebook. In kürzester Zeit war die Kopie des Ausweises fertig. Doch damit nicht genug. Angeblich konnte Adam Laurie die gewonnenen Daten sogar manipulieren.

 

Und zwar schien der Hacker sämtliche Datensätze nach seinen Wünschen anpassen zu können. Um dies zu verdeutlichen, hat er die Botschaft "Ich bin ein Terrorist - bei Sichtkontakt schießen" hinterlassen. Nach dieser Manipulation hätte Laurie zweifelsohne viele Optionen, die Gegebenheiten zu betrügerischen Zwecken auszunutzen. Insgesamt gibt es äußerst vielfältige Möglichkeiten, teilte der britische Inquirer mit.

 

Alles in allem hat sich die Regierung dieses Vorhaben rund 5,4 Milliarden Pfund kosten lassen. Nach dem augenblicklichen Stand der Dinge UK, England, Großbritannienkann die biometrische Karte keinen der Besitzer vor einem Identitätsdiebstahl bewahren - ganz im Gegenteil. Sicherheitsexperten und Kenner der Materie sprechen von einer umfassenden Gefahr. An der in Regierungskreisen herrschenden Meinung scheinen auch die gefundenen Beweise nichts zu ändern. Von einem tatsächlichen Zugriffsschutz Dritter kann hierbei jedenfalls nicht gesprochen werden. Die britische Regierung hat natürlich keine Chance, aufgrund dieser Tatsachen an ihre investierten Finanzmittel zu kommen. (gS-)

von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
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Montag, 10. august 2009 1 10 /08 /2009 11:05

Vier Beteiligte des Hackerboards alpha-accz.ws sollen kürzlich Hausdurchsuchungen wegen Verstoßes gegen den Paragrafen 202c des Strafgesetzbuches zum Opfer gefallen sein. Im Forum geht es vor allem um Kreditkartenbetrug und den Austausch von Tipps und Software im Bereich Hacking und Faking.

Die entsprechende Information wurde uns gestern aus anonymer Quelle zugespielt. Die Privatwohnungen der beiden Admins und Co-Admins von alpha-accz.ws wurden dabei jeweils mit einer Hausdurchsuchung bedacht. Das StGB besagt: "Wer eine Straftat nach § 202a oder § 202b vorbereitet, indem er Passwörter oder sonstige Sicherungscodes, die den Zugang zu Daten (§ 202a Abs. 2) ermöglichen, oder Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist, herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, [...]", wird für eine sehr lange Zeit nicht mehr glücklich. (oder so ähnlich)

 

Der "Hackerparagraf" war eines der umstrittensten Gesetze, welches in jüngster Vergangenheit in das Strafgesetzbuch aufgenommen wurde. Insbesondere seine vage Formulierung führte dazu, dass er von vielen Sicherheitsexperten und IT-Verbänden überaus kritisch betrachtet und auch inhaltlich attackiert wurde. Lange Zeit war es still geworden, um die Nutzung des Paragrafen, bis uns heute morgen die vorliegende Meldung erreichte. Eine Seite des Beschlusses einer Hausdurchsuchung liegt uns in geschwärzter Form vor. Darin wird dem Durchsuchten zur Last gelegt, dass er als Administrator oder Moderator in wesentlichem Maße an der Gestaltung und Pflege der Internetseite alpha-accz.ws beteiligt ist. Einziges Ziel des Forums sei es gewesen, den Teilnehmern Software zur Verfügung zu stellen, die gegen den Paragrafen 202c verstößt. Die Betroffenen haben bewusst an dieser Seite mitgewirkt und diese gepflegt, auch mit bisher weiteren unbekannten Mittätern.

 

Dabei spricht der Durchsuchungsbeschluss von einem User namens "Marst", welcher am 19.12.2008 durch eine Software Zugriff auf die Festplatte eines Geschädigten nahm. Die dort erlangten Daten stellte er im Forum ein. Es bestehe deshalb auch der Verdacht, dass sich der User die hierfür benötigte Software bei alpha-accz.ws besorgt habe. Die Betreiber hätten dies gezielt gefördert.

Im weiteren wird darauf hingewiesen, dass auf der Seite seit Mitte 2008 sogenannte Trojaner zur Verfügung gestellt werden. Dabei konnten die User entsprechende Software untereinander austauschen. Aus diesen Tatsachen ergebe sich, dass die Software zur Vorbereitung von Straftaten im Sinne des §202c StGB genutzt wurde, was auch den Verantwortlichen des Forums bewusst war.

 

alpha acczDie Tat des Betroffenen sei als Beihilfe zum Ausspähen von Daten sowie als Beihilfe zum Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten zu bewerten, weshalb sich dieser gegen mehrere Gesetze des Strafgesetzbuches verstoßen habe.

Weitere Details zum Umfang der Ermittlungen liegen uns leider noch nicht vor. (Firebird77)

 

 

 

Quelle: Gulli.com

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Dienstag, 4. august 2009 2 04 /08 /2009 19:49
Web of Trust schützt Sie beim Browsen und Shoppen im Internet. Die farblich codierten Symbole von WOT helfen Ihnen, Online-Betrug aus dem Weg zu gehen und Betrügereien, unzuverlässige Shopping Sites und Sicherheitsrisiken bereits im Vorfeld zu erkennen. Bewegen Sie sich sicherer im Web.
Die WOT-Community zählt mehrere Millionen Teilnehmer. Anhand von Daten aus verlässlichen Quellen hat sie bereits mehr als 22 Millionen Websites bewertet. Von der beliebten Download-Site über das Online-Shopping bis hin zum persönlichen Blog bewerten die WOT-Benutzer jede Form von Internet-Präsenz. Dazu bemühen sie die folgenden vier Kriterien:

• Vertrauenswürdigkeit
• Händlerzuverlässigkeit
• Datenschutz
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Die Bewertungssymbole in den auf Anhieb verständlichen Ampelfarben Grün (weitermachen), Gelb (Vorsicht) und Rot (anhalten) erscheinen bei Google, Yahoo!, Wikipedia, Digg und anderen gängigen Websites neben den Suchergebnissen. Überdies werden Ihre Mail-Accounts bei Gmail, Hotmail und Yahoo vor Phishing, Spam und anderen E-Mail-Betrügereien geschützt. Da die Bewertungen regelmäßig aktualisiert werden, können Sie darauf vertrauen, dass sie verlässlich und stets auf dem jüngsten Stand sind.

Erhöhen Sie Ihre Sicherheit im Web, indem Sie Ihren Firefox-Browser jetzt um WOT erweitern.










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Sonntag, 2. august 2009 7 02 /08 /2009 14:18

Produktverweis stützt Gerüchte rund um eine neue Sony-Konsole - Preissenkung ebenfalls so gut wie sicher

Die Hinweise auf ein neues Modell der PlayStation 3 verdichten sich und beziehen mittlerweile auch schon den Einzelhandel mit ein. Nach ersten Bildern und einem Video zur PS3 Slim, deren Authentizität bislang immer noch nicht geklärt ist, deutet nun ein Produkt-Eintrag auf der Online-Versand-Plattform Amazon.de auf die baldige Veröffentlichung einer neuen und schlankeren Sony-Konsole hin.

Seit Freitagabend ist auf der Webseite folgender Produkt-Verweis zu lesen:

 

 

Demnach sei die Konsole zwar noch nicht vorbestellbar, man könne sich aber per Email über deren Verfügbarkeit informieren lassen.

Im Forum des Branchenblogs Kotaku haben Leser weitere Einträge von Amazon zur PS3 Slim festgehalten. Unter einem der Links sind auch erste Produktbilder zu sehen (siehe links). Ob echt oder nicht, ist nicht geklärt. Allerdings gleichen die Fotos den zuvor veröffentlichten Bildern.

 

Nicht der erste Fall

Die PS3 Slim ist nicht das erste Sony-Produkt, das vor seiner offiziellen Ankündigung den Weg in das Internet geschafft hat. Bereits die kommende "PSP Go" wurde vorab online enthüllt.

Berichten nach dürfte Hand in Hand mit der PS3 Slim die lang erwartete Preissenkung der PS3 verlautbart werden. Nach einer massiven Reduktion der Fertigungskosten erwarten Analysten eine Verbilligung auf um 100 US-Dollar auf 300 US-Dollar. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 1.8.2009)

 

Links

Amazon.de: PlayStation 3 Konsole slim

 

 

Quelle: derstandart.at

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Mittwoch, 29. juli 2009 3 29 /07 /2009 12:12


Hier Youtube Link 1
(Einbetten auf Anfrage deaktiviert)


http://www.youtube.com/watch?v=YmiPwCclD3Y&feature=related


Hier Teil 2





Lieblingszitat
 
"Das Bußgeld wird den Arbeitslosen aber in jeden Fall hart treffen!"
(Teil 2 bei 2,08min)


Frank Lüngen (ProMedia GmbH) sucht also bei BearShare nach Raubkopien. Beschlagnahmt mit der Polizei dann die PC`s der User. Übergibt den Fall Clemens Rasch, mit dem er eng zusammen arbeitet. Da die Staatsanwaltschaft überfordert ist, übernimmt Herr Lüngen ebenfalls die Auswertung der PC`s in seiner Firma. 

Das ist ein Scherz oder? Jedenfalls scheinen beide Parteien gut zu verdienen bei der Sache!

Clemens Rasch von Rasch Rechtsanwälte und Herr Frank Lüngen. Ach Ja der Herr Rasch ist ja ebenfalls Geschäftsführer der ProMedia GmbH! Ups das wird in dem Beitrag nicht so richtig erwähnt oder...?

Glückwunsch für das Geschäftsmodell !!!!!

Genial wir beschlagnahmen PC`s durchsuchen Sie in unserer eigenen Firma (Beweise sichern???!!!) und versenden dann Briefe mit Bußgeldforderungen.

Ihre Mandanten sind:

• Universal Music GmbH
• Sony BMG Music Entertainment (Germany) GmbH
• Warner Music Group Germany Holding GmbH
• EMI Music Germany GmbH & Co.KG.


boykottiert diese Firmen!!!!!!!!!!!!


Zitat Frank Lüngen:

"....wenn der PC weg ist, ist er weg dann ist auch meine Diplomarbeit, Doktorarbeit oder meine Urlaubsfotos weg!"





...trifft das nicht auch auf ProMedia zu ? ? ?

Wenn ProMedia in Tauschbörsen Daten runterläd bietet sie die ja auch gleich wieder an!!!!

Also ist die ProMedia ebenfalls ein Anbieter von Raubkopien!!!!!!!!

? ? ?





.. habe ich die Videos falsch verstanden?

Frage wir einfach mal einen guten Anwalt:

Also Herr Rasch ist dieser Artikel so korrekt???
Bitte um Antwort.

Vielen Dank





Anmerkung:
Ein Link dieses Artikel ging soeben an die ProMedia bzw an Rasch Rechtsanwälte.










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Mittwoch, 22. juli 2009 3 22 /07 /2009 17:43

BLACKBERRY, IPHONE, KINDLE UND CO.

Wie uns Gadgets an Konzerne fesseln

Von Christian Stöcker

Mit jedem Hightech-Gadget, das wir erwerben, geben wir ein Stückchen Freiheit auf. Denn viele Geräte hängen heute per Datenleitung oder Funkverbindung dauerhaft an den Servern des Herstellers. Für Überwacher und Kontrolleure bieten sich völlig neue Möglichkeiten - Kunden verlieren Rechte.

Wir alle hängen an der langen Leine. Wir alle, oder doch wenigstens fast alle, haben Großkonzernen, Hardware-Herstellern, Software-Häusern, Suchmaschinenbetreibern die Türen unserer Häuser geöffnet, Zutritt zu unseren Jackentaschen gewährt. Dort können Sie nun schalten und walten wie sie wollen - oder wie es ihnen der Nächst-Mächtigere aufträgt. Ein totalitärer Staat beispielsweise.

 

Smartphone-Nutzer: "Merkwürdige Mischtechnologien"
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corbis

Smartphone-Nutzer: "Merkwürdige Mischtechnologien"

Das glauben Sie nicht? Ein schönes Beispiel lieferte der Internet-Buchhändler Amazon vergangene Woche. Ausgerechnet zwei Bücher von George Orwell, nämlich "1984" und "Farm der Tiere" löschte Amazon von den Kindle-Lesegeräten all jener, die diese Werke elektronisch erworben hatten. Mit einem Software-Befehl brachte der Buchhändler die Bücher, die doch gekauft und bezahlt worden waren, zum Verschwinden. Es hatte sich herausgestellt, dass sie gar nicht hätten verkauft werden dürfen, weil der Verlag nicht die Rechte für den elektronischen Vertrieb besaß. Die ahnungslosen Käufer hatten gewissermaßen unwissentlich Raubkopien erworben.

Ein iPhone gehört einem nie ganz

Wäre das in einem herkömmlichen Buchladen geschehen, hätten die Käufer es vermutlich nie erfahren. Ein Buchhändler, dem der Fehler unterliefe, vorübergehend Raubdrucke zu verkaufen, würde kaum zu jedem Käufer nach Hause kommen, ohne Erlaubnis in Wohnungen eindringen um das böse Buch aus dem Regal zu ziehen und anschließend den Kaufpreis abgezählt auf dem Küchentisch zu hinterlegen. Im realen Leben scheitert so etwas an praktischen und rechtlichen Hürden. Elektronisch ist es kein Problem - vermutlich wird Amazon nicht einmal juristische Probleme bekommen.

Das Beispiel ist nur eines von vielen, die etwas verdeutlichen, was unser aller Leben in den kommenden Jahren und Jahrzehnten dramatisch verändern könnte: Im Zeitalter digital vernetzter Geräte sind Werte wie die Unverletzlichkeit der Wohnung, der Schutz des Privateigentums oder das Briefgeheimnis nicht mehr viel wert. Spielkonsolen, Blackberrys, iPhones, Windows-PC, Apple-Rechner, Blu-ray-Player - digital dauerhaft oder immer wieder mit dem Hersteller verbundene Geräte sind aus unserem Alltag längst nicht mehr wegzudenken. All diese Geräte können per Software-Update jederzeit aus der Ferne modifiziert werden. Ein iPhone, könnte man auch sagen, gehört einem längst nicht so sehr wie es der Kühlschrank oder das Fahrrad tun (außer, man verlässt sich auf die Tricks freiheitsliebender Hacker). Wir hängen alle an der Leine der Konzerne.

 

Freiheit aufgeben aus Angst vor den Bösewichten

 

Jonathan Zittrain, der in Oxford und Harvard Internet-Recht lehrt, spricht in seinem Buch "The Future of the Internet" von den Gefahren durch "angebundene Geräte" ("tethered appliances"). Die kämen immer mehr in Mode, weil damit, man denke nur ans rituelle monatliche Windows-Update, der Schutz vor Software-seitigen Eingriffen durch Bösewichte verhindert werden soll. Mit dieser Logik diktiert etwa auch Apple den Programmierern von iPhone-Applikationen die Bedingungen - nur was gefiltert und geprüft wurde, wird auf die Käufer der eigenen Hardware losgelassen. Ein iPhone ist kein PC - nicht jeder darf dafür Programme schreiben, nicht alles darauf installiert werden. Folgerichtig behält Apple sich - wie Amazon - vor, jederzeit ohne Einwilligung des Nutzers auf dessen Handy zuzugreifen, um beanstandete Anwendungen zu löschen. In bester Absicht, versteht sich.
Das Schutzbedürfnis der Nutzer aber führt im Konzert mit dem Kontrollbedürfnis der Hersteller zu einer gefährlichen Situation, schreibt Zittrain: "Eine Verschiebung hin zu angebundenen Geräten stellt auch eine Wasserscheide hinsichtlich der Regulierbarkeit des Internets dar" (Hervorhebung vom Autor). Die "Gefahren des Exzesses" rührten dann nicht mehr von Virenschreibern und Hackern her, sondern von "Eingriffen von Regulierungsbehörden in die Geräte selbst, und damit in die Art und Weise, wie Menschen diese Geräte benutzen können." Anders formuliert: Durch tethered appliances wächst nicht nur die Macht der Hersteller über die Nutzer ihrer Geräte - mittelbar wächst auch die Macht staatlicher Organe, die mit genügend Druck jeden Hersteller zu Erfüllungsgehilfen eigener Überwachungs- und Kontrollwünsche machen können. Wer glaubt, Großkonzerne würden sich dem Willen von Autokraten und Diktatoren nicht beugen, der werfe einen Blick nach China, wo Infrastrukturanbieter und Suchmaschinisten brav den Wünschen der Regierung folgen.

Blackberry-Update installiert elektronische Wanze

Ein drastisches Beispiel für Zittrains These ereignete sich vor kurzem in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wie unter anderem "Wired" und " The Register" berichteten, spielte der dortige Netzbetreiber Etisalat seinen 145.000 Blackberry-Kunden ein Update aufs E-Mail-Handy, das eine Spionage-Software enthielt. Durch einen einfachen Befehl des Netzbetreibers könnte diese aktiviert werden, so die Analyse des Software-Sicherheitsunternehmens Veracode. Dann würden mit dem Smartphone empfangene E-Mails und SMS in verschlüsselter Form an einen unbekannten Empfänger weitergereicht - lokale Sicherheitsbehörden, mutmaßten verschiedene IT-Experten. Das ganze fiel überhaupt nur deshalb auf, weil ein Fehler dafür sorgte, dass die betroffenen Blackberrys rasant ihre Akkus leersaugten - sie versuchten, einem überlasteten Server mitzuteilen, dass das Update installiert worden war. Etisalat hat bis heute nicht Stellung zu den Vorwürfen bezogen, gab nur eine dürre Pressemitteilung heraus, derzufolge das Update nur den Zweck hatte, "die Servicequalität zu verbessern".

Der Blackberry-Hersteller Research in Motion warnt inzwischen vor dem Update, das man nicht autorisiert habe - und stellt eine Software zur Verfügung, mit der es sich wieder entfernen lässt.

Zittrain beschreibt in seinem Buch ähnliche, wenn auch auf den ersten Blick weniger gravierende Fälle. Etwa den eines Autoherstellers in den USA, der dem FBI dabei half, über ein eingebautes Navigationssystem per Drahtlos-Anbindung und Navi-Mikrofon Gespräche in einem Auto abzuhören. Die Techniker des PKW-Herstellers brauchten die Mikrofone im Wagen nur per Fernbefehl einzuschalten. In mindestens einem dokumentierten Fall ist das, von einem Richter abgesegnet, auch geschehen.

 

Videorecorder aus der Ferne unbrauchbar machen

Ein anderes US-Gericht verfügte im Jahr 2006, dass EchoStar, ein Hersteller von Satellitenschüsseln und -receivern bereits verkaufte Geräte nachträglich dümmer machen sollte: Weil der Konkurrent Tivo, der digitale Videorecorder herstellt, EchoStar der Patentsrechtsverletzung beschuldigte, sollte EchoStar die in einigen Geräten eingebaute Videorecorderfunktion deaktivieren. Nachträglich, per Software-Update. Für die Nutzer hätte das bedeutet: Ihre Geräte verlören die Funktion, für die sie als Käufer bezahlt hatten - und auch alle bereits aufgezeichneten Sendungen wären damit auf einen Schlag verschwunden.

Die Vollstreckung wurde jedoch ausgesetzt, der Rechtstreit dauert bis heute an. Solche Fälle, schreibt Jonathan Zittrain, verdeutlichten die "seltsamen und beunruhigenden Probleme, die sich aus den merkwürdigen Mischtechnologien ergeben, von denen die digitale Welt zunehmend bevölkert wird". Und das gelte nicht nur für Hardware mit Software-Anbindung, sondern mindestens ebensosehr für Web-basierte Anwendungen, von Facebook bis Google Mail: "Genau wie mit angebundenen Geräten kann der Nutzer unter Umständen keine alte Version weiternutzen, wenn solche Web-2.0-Dienste ihre Angebote verändern." Und natürlich wäre es für staatliche Stellen ebenso einfach, über die Betreiber solcher Anwendungen auf Kundendaten zuzugreifen, wenn sie den richtigen juristischen Hebel finden.

Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass diese "merkwürdigen Mischtechnologien" uns nie ganz gehören werden, selbst dann, wenn wir viel Geld dafür bezahlt haben sollten. Jeder Webmail-Account, jedes Hightech-Telefon, jeder DVD-Player mit Internet-Anbindung schränkt unsere Freiheit ein bisschen weiter ein - zumindest potentiell.

 

 

 

Quelle: Spiegel.de

 

 

 

 

 

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Samstag, 11. juli 2009 6 11 /07 /2009 10:16



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Samstag, 6. juni 2009 6 06 /06 /2009 12:13






Was ist das Bedingungslose Grundeinkommen?

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ermöglicht jedem Bürger, in Würde leben zu können, seine Existenz und Grundbedürfnisse zu sichern und an der Gesellschaft teilzuhaben. Es steht jedem frei, einen unbeschränkten Betrag hinzuzuverdienen oder auf Erwerbsarbeit zu verzichten. Jeder kann sich die Tätigkeit auswählen, die ihm sinnvoll und wichtig erscheint. Jeder Bürger hat einen lebenslangen individuellen Rechtsanspruch auf das BGE, es wird ohne Prüfung der Bedürftigkeit monatlich ausbezahlt.


Was ist der Sinn des Antrags auf Bedingungsloses Grundeinkommen?

1. Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommens können mit dem hier zum Download angebotenen Antrag ihren Willen auf ein BGE ausdrücken, indem sie ihn ausgefüllt an die vorgedruckte Adresse (Hauptsitz der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg) schicken. Da dies mitlerweile eine große Menge an Menschen getan hat, lebt die stille Revolution und wird nicht ungesehen bleiben.

2. Diejenigen, die mit der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens noch nicht vertraut sind, können die Freiheit fühlen, welche ein BGE bringen würde! Drucken Sie sich dazu den Antrag aus und lesen Sie ihn genüsslich durch. Sie werden überzeugt sein!

Darüber hinaus sind auf der Rückseite des Antrags Auszüge aus dem Grundgesetz abgedruckt, welche detulich machen, dass ein BGE die konsequente Realisierung dieser Gesetze wäre. Die Anträge können daher auch in Postkästen, auf Aktionen, Demonstrationen usw. verteilt werden, um das BGE bekannt tu machen.

 

 

 

 







Quelle:   bundesagentur-fuer-einkommen.de/




Bedingungsloses Grundeinkommen für Alle – das Interview mit der Berliner Initiative

Michael Freitag
Ralph Boes - Vorstand der "Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e.V."
Ralph Boes - Vorstand der "Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e.V."
Foto Ralph Boes
Ralph Boes, Vorstand der “Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e. V.“ sorgt gemeinsam mit seinen Mitstreitern aktuell für gehörigen Zündstoff. Epizentrum war bis gestern Berlin, doch die Wellen breiten sich aus. Die „Bundesagentur für Einkommen“ hat ständig steigenden Zulauf und der Druck auf die Arge wächst. 1.000 Euro für jeden – die L-IZ.de im Gespräch mit den Machern.

Während die “Bundesagentur für Arbeit“ (BA) am späten Freitag-Abend scheinbar begann die rechtlichen Mittel gegen diese kreative Aktionsform zu sortieren, gingen in der “Bundesagentur für Einkommen“ (BE) gehörig die Lichter an.

Den Fragen der L-IZ,de stellte sich Ralph Boes, Vorstand der “Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e. V.“. Das Gespräch führte Michael Freitag.

Bedingungsloses Grundeinkommen oder Bürgergeld – das klingt wie faulenzen auf Kosten aller? Warum halten Sie es für wichtig, dieses bereits bekannte Konzept jetzt so vehement zu fordern?

Faulenzen auf Kosten aller – das ist so das Argument, welches die Gegner des Grundeinkommens bringen, weil sie die Sache nicht verstanden haben. In Wahrheit wird es ganz schön schwer fallen, nach Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens nicht endlich arbeiten zu wollen. Denn was man da hinzu verdient, das wird einem ja nicht wieder von den 1000 Euro abgezogen und durch tausenderlei weitere Schikanen vergällt.

Man hat da einen echten Zugewinn. Es ist so, wie bei der Schwarzarbeit, mit der sich heute mancher vielleicht Hartz IV aufstockt, nur das dann kein Verbrechen mehr ist. Arbeiten deckt dann für die ärmeren Bevölkerungsschichten, denen man das "Faulenzen" ja so gerne attestiert, während man sie in Wahrheit durch die Gesetzgebung nur lähmt, nicht mehr die bloße Lebens-Notdurft, sondern ist ein echter Zugewinn! Und dies in materieller, seelischer oder geistiger Hinsicht.

In Wahrheit zeigt übrigens bereits die aktuelle Gesetzgebung, dass die herrschenden Parteien das längst begriffen haben. Wenn diejenigen, die heute durch Hartz VI "versorgt" sind, im Grunde nicht arbeiten und hinzu verdienen wollten – warum dann die harten Kontrollen zum Thema "Zuverdienst" und "Schwarzarbeit"?

Zugriffsverteilung auf bundesagentur-fuer-einkommen.de - In Nürnberg wird eifrig gelesen
Zugriffsverteilung auf bundesagentur-fuer-einkommen.de - In Nürnberg wird eifrig gelesen
Quelle: Auswertung Website
Halten Sie die Zeit für reif, die Forderung nach einer solchen Regelung jetzt zu stellen?

Trotz der Wirtschaftskrise: Ja! Die Zeit ist überreif! Das heutige Sozialsystem ist eine "Therapie" auf eine "Krankheit", die es so längst nicht mehr gibt.

In den 60er-, 70er-, 80er Jahren: wenn da einer dauerhaft arbeitslos war, dann lag die "Ursache" seiner Arbeitslosigkeit im Großen und Ganzen nicht im gesellschaftlichen Umfeld, sondern eher bei ihm selbst. Wenigstens im Westen war das so. Da wäre "fördern und fordern" (statt damaliger blinder Ausgrenzung in ein stabiles Sozialhilfesystem) m. E. die richtige Therapie gewesen. Wenn heute einer arbeitslos ist, dann liegt die Ursache – im Großen und Ganzen – nicht bei ihm selbst, sondern im gesellschaftlichen Umfeld, den Produktionsbedingungen usw., die ihn umgeben und seine Arbeit unnötig machen.

Wenn man "Fördern und Fordern" heute so auf die Leute anwendet, wie es vor 30, 40, 50 Jahren angemessen gewesen wäre, dann ist das so, wie wenn man einen Menschen auf Lungenkrankheit behandelt – während in Wahrheit die Luft zum Atmen fehlt.

Wenn allenthalben rationalisiert wird und die Arbeitsplätze wegfallen – dann muss man die Menschen nicht in Unsinns-Arbeiten hinein "fördern" und knechten, sondern sie freistellen, mit der dadurch anhebenden Freiheit etwas Gescheites zu tun.

Wobei auch mit dem Blick auf den geschundenen Staatssäckel nur Positives auszusagen ist: Eine Therapie, die falsch ist, ist immer teurer als eine, die trifft!


Haben Sie nicht die Befürchtung, dass die Menschen mit der "dann anhebenden Freiheit" überfordert sind?

Wer gesund ist, aber noch nicht kreativ genug, um sich und andere selbstständig mit sinnvollen Arbeiten zu beglücken – der wird auch im Zeitalter des Grundeinkommens in Arbeit hinein gerufen werden. Die Arbeitgeber brauchen nämlich Mitarbeiter. Oder meinen Sie, dass plötzlich “Ferdinand Porsche“ oder andere ihre Autos selbst bauen und verkaufen? Der Unterschied zu heute ist nur: es muss dann um die Mitarbeiter geworben werden. Denn diese haben keinen Zwang zu arbeiten mehr.

Der Arbeits-Antrieb wird sich ändern. Man arbeitet nicht mehr zur Deckung seiner Lebensgrundbedürfnisse, sondern nur noch zur Steigerung der Lebensqualität! Und – endlich – auch für den Sinn der Arbeit selbst!

Übrigens: Nicht nur die “Arbeitgeber" – die Welt selbst und ihre inzwischen unermessliche Not, ruft die Menschen in tausendfacher Weise in Arbeit hinein. Denken Sie nur an die Umwelt, die Nöte im sozialen Leben, in den Familien, in Kunst und Kultur – da brauchen wir nicht Gängelung, sondern freie Einkommen, welche neues Arbeiten überhaupt erst möglich machen!

Die ganze Idee mit dem Antrag riecht nach erfrischendem, zivilem Ungehorsam – wie lange glauben Sie, das durchhalten zu können?

WIR – als Verein – wir brauchen das nicht lange "durchzuhalten"! Die Idee ist raus – und die Anträge auch. Es liegt jetzt am Rest der Welt, daraus was zu machen. Fördern wir einmal die Bundesanstalt für Arbeit und die Politik mit neuen Gedanken und Fordern wir sie zu einer angemessenen neuen Tat.

Und wer glaubt, dass der Gedanke des Grundeinkommens eine bloße, undurchführbare Fiktion sei, dem sei gesagt, dass dieser Gedanke in allen Schattierungen bis in die letzten Winkel durchdacht, wissenschaftlich erforscht und volkswirtschaftlich durchgerechnet ist und selbst bis in die höchsten Spitzen von Wirtschaft und Parteien wärmste Anhänger hat.

Aufbau und Art der Seite, gerade in Farbwahl und Professionalität gemahnt an die Seite der Bundesagentur für Arbeit – wer hat alles mitgewirkt?

Ich habe die Seite nicht gebaut – selbst der smarte Gedanke zu dem Formular kommt nicht von mir. Wir sind ein Team von Menschen, welches sich für Aktionen wie diese gebildet hat. Mein Anteil ist nur der, dass ich die Gruppe ins Leben gerufen – und durch – na ja, eine Art meditativen Umgangs mit Idealen, den eigenen Antrieben und denen unserer Gegner die seelisch-geistige Atmosphäre gebildet habe, unter der es zur Zusammenarbeit kam.

Plötzlich kam dann Diana mit einem kleinen Grundeinkommens-Antragsformular, welches ihr gewissermaßen beim Aufwachen in die Gedanken gekommen ist - und die Idee war so frisch, so unschuldig und so überzeugend, da mussten wir einfach handeln. Die Arbeit an der formalistischen Ausgestaltung des Formulares, am Text der Rückseite, der Auftritt im Internet – das waren dann alles Arbeiten, die sich ergeben haben und von anderen teils mehr geleistet wurden, als von mir.

Wie stark ist die Berliner Bürgerinitiative in Deutschland vernetzt?

Wir sind Mitglied im Netzwerk Grundeinkommen, in welchem sich viele Mitglieder der deutschen Grundeinkommensinitiativen zur gegenseitigen Wahrnehmung und Förderung zusammengeschlossen haben – und wenn wir nicht gerade gemeinsame Aktionen, wie z.B. die "Woche des Grundeinkommens" durchführen oder einen Kongress fiebern, hoffen und denken wir natürlich bei allen Aktionen der anderen Mitglieder, soweit sie uns bekannt werden, heftig mit.

Die "Bundesagentur für Einkommen" (BE) im Netz – die Seite der Bürgerinitiative - noch online - nicht zu verwechseln mit der "Bundesagentur für Arbeit"
www.bundesagentur-fuer-einkommen.de

Weitere Informationen zur Bürgerinitiative unter
www.buergerinitiative-grundeinkommen.de

Die Bundesagentur für Arbeit
www.arbeitsagentur.de




Quelle: www.l-iz.de







von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
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Montag, 1. juni 2009 1 01 /06 /2009 14:35


Sony Eurogamer hat aus verlässlicher Quelle neue Bilder von Sonys neuer PSP-Konsole, die „PSP Go“ getauft wurde, erhalten. Neben den bisher bekannten Features wie 16 GB internen Speicher, Bluetooth und die Möglichkeit, die neuen Memory Stick HG-Micro zu verwenden, wird Sony offiziell am Dienstag auf der E3 den Vorhang lüften. Neben diesen Screenshots ist auch ein Video auf Youtube aufgetaucht, das die neue PSP Go vorab zeigt. Es wurde in der Zwischenzeit jedoch vom Netz genommen.














Quelle: computerbase.de
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Freitag, 1. mai 2009 5 01 /05 /2009 20:54

Gestern wurde das Profil der Piratenpartei im Sozialen Netzwerk StudiVZ ohne jede Ankündigung gelöscht.

Spätestens seit dem Web-gestützen Wahlkampf von US-Präsident Obama ist klar, welch wichtige Rolle das Internet bei der politischen Meinungsbildung der Wähler spielen kann.

StudiVZ ist mit seinen Mitgliedern und den entsprechenden täglichen Besucherzahlen in Deutschland eine der größten "Social Networks". Das Portal ermöglicht den herkömmlichen Parteien seit kurzem, Wahlkampf auf ihrer Plattform zu betreiben. Den Parteien, die die Fünf-Prozent-Hürde nicht geschafft haben, wird diese Möglichkeit allerdings nicht eingeräumt. Im Gegenteil dazu wurde das Profil der Piratenpartei gestern ohne Ankündigung durch die Betreiber entfernt. Die Informationen auf StudiVZ und MeinVZ seien nach Aussage der Piratenpartei einseitig, was der demokratischen Gestaltung der Netzwerke abträglich sei. Es handelt sich demnach um eine Form der Zensur und eine Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten aller neuen Parteien.

StudiVZ, SchülerVZ, meinVZ, PiratenparteiDer ehemalige Betreiber des Profils glaubt, dass man mit dieser Aktion für die Piraten insgesamt mehr Werbung gemacht hat, als der Partei zu schaden. Viele Besucher hätten von dieser politischen Vereinigung erst durch die Löschung auf StudiVZ erfahren. Die Parteispitze hofft trotzdem, dass die Leitung des Sozialen Netzwerkes noch einlenkt. (Ghandy)

 

 

 

 

 

Quelle: Gulli.com

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www.ParkGott.de



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