Man kanns kaum glauben...

Dienstag, 7. april 2009 2 07 /04 /2009 12:43
Am Landgericht in Landshut hat es am Vormittag eine Schießerei mit mindestens einem Toten und drei Verletzten gegeben. Das Todesopfer ist nach Angaben der Polizei der 60-jährige Täter, der sich selbst das Leben nahm. Zunächst war von zwei Toten die Rede gewesen. Stand: 07.04.2009 Polizeiwagen, Innenstadt von Landshut Nach jüngsten Angaben der Polizei verletzte der Täter drei Menschen schwer. Einer der Verletzten wird derzeit wiederbelebt. Geschossen wurde offenbar in mehreren Räumen des Gerichtsgebäudes. Das Alter des Schützen wurde mit 60 Jahren angegeben. Er stammt wohl aus Dingolfing. Audio Die ersten Schüsse fielen nach derzeitigem Ermittlungsstand um 10.15 Uhr vor oder in einem Sitzungssaal, in dem es vermutlich gerade um ein Zivilverfahren in einem Erbschaftsstreit ging. Der Täter hat sich nach den Worten eines Polizeisprechers vermutlich selbst getötet. Gerichtsprecherin Waitzinger sagte, bislang gebe es keine Erklärung, warum die Situation so eskaliert sei. Auf die Frage, wie der Täter eine Waffe in das Gerichtsgebäude bringen konnte, sagte sie, bei Zivilverfahren gebe es keine Kontrollen. Die Polizei hat das ganze Gebäude weiträumig abgesperrt. Alle Räume wurden von Beamten durchkämmt. So wie es aussieht besteht jetzt aber keine Gefahr mehr.


Quelle: BR-Online
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Donnerstag, 2. april 2009 4 02 /04 /2009 18:48
Unglaublich was man so in seinem Briefkasten findet.















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Dienstag, 24. märz 2009 2 24 /03 /2009 10:56

Stuttgart untersagt ESL-Turnier

24. März 2009, 10:21 Uhr

Stuttgart hat den Veranstaltern die Austragung des „Intel Friday Night Games Season 1“-Turniers in der baden-württembergischen Hauptstadt untersagt. Die Profispieler wollten in der Stadt am 27. März „Counterstrike 1.6“, „Warcraft 3“ und „Counterstrike: Source“ spielen.

Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) begründete die Absage des ESL-Turniers damit, dass angesichts „der Ereignisse und des schrecklichen Amoklaufs in Winnenden und Wendlingen, bei dem 15 Menschen getötet wurden“, eine „solche Veranstaltung“ derzeit nicht in Stuttgart akzeptiert werden könne. Dies ergebe sich allein aus der Verantwortung, die man gegenüber den Familien und Angehörigen der Opfer des Amoklaufs habe. Die Stadt Stuttgart habe bereits in der vergangenen Woche versucht, den Veranstalter des Turniers dazu zu bewegen, zumindest in der baden-württembergischen Hauptstadt andere Spiele zu spielen als die in der Kritik stehenden Counterstrike-Titel. Das lehnte man aber ab. Auch eine Schweigeminute war nicht geplant, wie Ibrahim Mazari, Pressesprecher des Veranstalters, gegenüber dem Stuttgarter Wochenblatt im Vorfeld des Turnierverbots mitteilte.

Mazari verglich die ESL Pro Series dabei auch mit der Bundesliga in Deutschland und verwies darauf, dass die geplanten Titel ab 16 beziehungsweise ab 12 Jahren freigegeben wurden. Kritiker der Spiele lud er dazu ein, das Spielgeschehen am 27. März zu verfolgen. Auch eine sogenannte Eltern-LAN war an diesem Datum geplant. Auf ihr sollten sich interessierte Erziehungsberechtigte mit den gängigen Titeln, die heute gespielt werden, auseinandersetzen können.

 

Quelle: ComputerBase.de

 

 

 

 


 

Beschwerde abgewiesen

Waffenbörse bleibt geöffnet

stz_Messe

Sindelfingen - Die Waffenmesse in Sindelfingen bleibt geöffnet. Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat am Freitag die Beschwerde der Stadt Sindelfingen gegen das Urteil des Stuttgarter Verwaltungsgerichts abgewiesen. 100 Aussteller aus Europa, den USA und Israel bieten bis Sonntag überwiegend historische Waffen, Orden und Militäruniformen an.


Quelle: Stuttgarter Zeitung














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Mittwoch, 18. märz 2009 3 18 /03 /2009 15:54

Polizei hört öfter mit

Mehr als eine Million Telefonate wurden im vergangenen Jahr in Berlin überwacht. Gefahndet wurde vor allem nach Schmugglern und Drogenhändlern.

Mehr als 1,1 Millionen Telefonate haben Polizei und Staatsanwaltschaft im vergangenen Jahr in Berlin abgehört, um Kriminellen auf die Spur zu kommen oder Beweise in Strafverfahren zu sammeln. Das gab Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) am Dienstag nach der Senatssitzung bekannt, in der der Jahresbericht an das Abgeordnetenhaus über die Telefonüberwachung beschlossen wurde.

Im Jahr davor waren noch rund 937 000 Telefonate abgehört worden – rund 15 Prozent weniger. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1052 Telefonanschlüsse von 511 Personen überwacht. Das sind etwa ein Fünftel mehr überwachte Anschlüsse als im Jahr zuvor. Es waren allerdings nur etwa halb so viele Personen betroffen – was die Senatorin damit erklärt, dass viele Verdächtige zunehmend mehrere Telefonanschlüsse und Prepaid-Handys benutzen, um eine Verfolgung zu erschweren.

Der Bericht zeigt aus Sicht der Justizsenatorin, dass die Telefonüberwachung in Berlin „maßvoll und effektiv“ eingesetzt werde. Maßvoll, weil Telefonanschlüsse nur bei begründetem Verdacht überwacht würden. Und effektiv, weil viele Strafverfahren durch Erkenntnisse aus der Telefonüberwachung beschleunigt und verkürzt würden, wie Oberstaatsanwalt Sjors Kamstra sagte. Im vergangenen Jahr wurden in 157 Strafverfahren Telefongespräche abgehört, vor allem bei Wirtschafts- und Drogenkriminalität sowie Schutzgelderpressung, Raub oder Menschenhandel. Von der Aue und Kamstra lobten die Telefonüberwachung als hilfreiche Methode, um „unbestechliche Beweismittel“ gegen Verdächtige zu bekommen: „Wir produzieren damit Geständnisse“, sagte der Oberstaatsanwalt. Wie viele Anklagen aufgrund von Telefonüberwachung möglich waren, konnten sie nicht sagen.

Kritik kam von der FDP. „Es ist unseriös, wenn die Justizsenatorin die Telefonüberwachungspraxis in Berlin als ,maßvoll und effektiv'' bezeichnet“, sagte Björn Jotzo, datenschutzpolitischer Sprecher der FDP im Abgeordnetenhaus. Mit der jetzt erreichten Zahl von mehr als einer Million abgehörten Telefonaten sei „der Trend der letzten Jahre zu immer mehr überwachten Gesprächen ungebrochen“. Dies findet die FDP „bedenklich, weil mit jeder Telefonüberwachungsmaßnahme unweigerlich Eingriffe in die Grundrechte unschuldiger Dritter, die auf die Vertraulichkeit des Telefonats vertrauen, verbunden sind“. lvt


Quelle: Tagesspiegel


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Montag, 16. märz 2009 1 16 /03 /2009 21:20
Hiermit möchte ich mich bei den Medien, Politikern und den netten Herren von der Polizei für Lügen, Populismus, Falschmeldungen, Rücksichtslosigkeit, Meinungshetze, Manipulation, Ahnungslosigkeit, Dummheit und unglaublich riesiger Skrupellosigkeit bedanken!


Vorallem den Heuchlern von:



Bild
RTL
Sat 1
DPA
SPD
CDU
Heribert Rech (Innenminister BW, CDU)
Tagesschau
FAZ
Spiegel
Stern
Die Zeit
N-24
Die Welt
N-TV
taz
Focus
Sueddeutsche

usw


sowie allen Magazinen bzw TV-Sendern die meinen,
ein mit Musik hinterlegter Beitrag bringt eine höhere Quote.
Es fällt schwer zu verstehen was da passiert!!!
Alle zeigen mit dem Finger auf Andere.
Politiker denken an Ihren Wahlkampf!!!
Die Polizei lobt sich in den Medienhimmel!!!
Die Lehrer werden zu "Helden" gemacht!

Was für einen Eindruck macht es wenn ein 9jähriger am Kiosk die Fotos
und Überschriften der BILD-Zeitung liest.....?
Titten auf Seite 1.... na super!!!!
Darüber macht sich keiner Gedanken.
Wenn man Nachmittag um 15Uhr Tote Menschen in
der Tagesschau sieht. Terror, Krieg, Gewalt!!!
Nachmittagssendungen im "Privat-TV" mit Themen über Sex und Drogen.
Die Eltern und IHRE Kinder schauen gemeinsam gebannt in die Röhre!



Suchen da die Täter den Schuldigen???
Ja das sind die selben TV-Sender und Zeitungen!
Die Sender die uns einreden was passiert ist!
Ohne Rücksicht auf die Familien, Angehörigen bzw
Bekannten von Tim K.oder der Opfer.

Ich sage NICHT die Medien sind Schuld!
Aber Unschuldig sind auch Sie nicht!
Die Quote zählt!
Falschmeldungen...?
EGAL!
Trauer?
Jetzt Nicht wir sind auf Sendung!

EKELHAFT!!!!




Danke Ihr seid Deutschland!




und ganz besonders möchte ich

Don Alphonso

für diesen unglaublichen Beitrag danken. Da geht einen das Mes..... in der Tasche auf!




Mein Beileid den Toten und Lebenden Opfern.
Der Familie von Tim K.
Vorallem seiner Mutter und Schwester.
sowie der Stadt Winnenden.

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Freitag, 20. februar 2009 5 20 /02 /2009 21:32


Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag will die Altersgrenze für die elektronische Speicherung personenbezogener Daten von bisher 16 Jahren auf 14 oder 12 Jahre absenken. Das berichtet die Berliner Zeitung. Damit solle eine bessere Überwachung terrorverdächtiger Minderjähriger erreicht werden, zitiert die Zeitung den innenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Hans-Peter Uhl. Noch vor der Sommerpause solle das Verfassungsschutzgesetz geändert werden.


Oppositionspolitiker kritisieren laut dem Bericht die Pläne. Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Max Stadler sieht demnach eine Grenze überschritten: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein unabweisbares Bedürfnis für solche Praktiken gibt." Der Grüne Jerzy Montag meint, die Union gebe sich "dem allgemeinen Wahn nach vollständiger Überwachung" hin. Auch in der mitregierenden SPD rege sich Kritik: "Das sind Vorschläge, die mir überhaupt nicht nötig erscheinen. Es gibt also keinen Grund, dem Vorschlag zu folgen", sagte laut dem Zeitungsbericht der Vorsitzende des Innenausschusses, Sebastian Edathy (SPD).


Auch ohne Rechtsgrundlage sind Verfassungsschützer aber bereits aktiv geworden, die Daten von Personen unter 14 Jahren elektronisch abzuspeichern, und zwar zwei Jahre lang in Sachsen-Anhalt. Der sachsen-anhaltische Innenminister Holger Hövelmann (SPD) hat kürzlich den Landesverfassungsschutz angewiesen, "unverzüglich alle Daten, die in elektronischer Form über Personen gespeichert sind, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gesetzeskonform in Papierakten zu führen und alle elektronisch erfassten diesbezüglichen Daten zu löschen".

Die Speicherpraxis war durch Äußerungen des Leiters der Abteilung Verfassungsschutz bei Beratungen des Landtags-Rechtsausschusses bekannt geworden. Der FDP-Fraktionschef im Landtag, Veit Wolpert, sagte laut Berliner Zeitung: "Ich habe das Gefühl, für die Sicherheitsbehörden ist die Verfassung etwas, das man überwinden muss, statt sie zu schützen." (anw/c't)


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Sonntag, 1. februar 2009 7 01 /02 /2009 00:25


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Dienstag, 27. januar 2009 2 27 /01 /2009 12:31
Schon im März will Opel seine Version des Chevrolet Volt zeigen. Der Ampera hat eine Reichweite von mehreren Hundert Kilometern, 60 Kilometer schafft er rein elektrisch.
Opel Ampera
Opels Zukunft: Der Ampera ähnelt natürlich dem Chevrolet Volt, hat aber auch was vom Insignia und vom Concept GTC
Opel Ampera Chevrolet Volt Chevrolet Volt
Obwohl die Serienversion wohl erst 2011 zu kaufen sein wird, präsentiert Opel schon auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März) dieses Jahres den Ampera. Wie den Chevrolet Volt treibt ihn ein Elektromotor an, der seine Energie aus einer Lithium-Ionen-Batterie im Fahrzeugboden bezieht. Diese kann an einer herkömmlichen 230-Volt-Steckdose geladen werden. Die rein elektrische Reichweite beträgt 60 Kilometer.

Reichweitenverlängerung dank Benziner

Aber auch danach muss der Ampera-Fahrer keine Angst haben, liegen zu bleiben: Als sogenannter Range Extender ist nämlich noch ein kleiner Benzinmotor an Bord. Er dient allerdings nicht als Antrieb, sondern speist quasi als Generator den Elektromotor.

Vorteil dieser Technik: Die reale Reichweite des Ampera gleicht der eines normalen Autos mit Benzinmotor. Für den Alltagsbetrieb bedeutet dies dennoch überwiegend die Fortbewegung mit Elektroantrieb – vor allem in Europa. Laut Opel legen beispielsweise 80 Prozent der deutschen Autofahrer pro Tag weniger als 50 Kilometer zurück. Der tägliche Weg zur Arbeit könnte so also emissionsfrei vonstattengehen – lässt man die Stromerzeugung unberücksichtigt. Das neue Pendlerfahrzeug taugt aber auch als Gefährt für den Urlaub – ein echtes Vollwertauto, öko eben.




Quelle: focus.de
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Mittwoch, 12. november 2008 3 12 /11 /2008 18:19

Nein, das ist leider kein Aprilscherz: Der Miniatur-Kernreaktor wird innerhalb der nächsten 5 Jahre frei verkäuflich sein. Gleich mehrere Firmen, unter anderem der Branchenriese Toshiba, wollen es möglich machen: jedem seine ganz "persönliche" Atomkraft.

Vergegenwärtigen wir uns folgendes Schreckensszenario: In der Titelgeschichte des Spiegels "Macht das Internet doof" (Heft 33/2008) konnte man lesen, dass Google darüber nachdenkt, eigene Serverfarmen auf schwimmenden Untersätzen hinaus über die 7 Meilen Zone zu ziehen, um sie überall verfügbar zu haben, dort wo sie gerade gebraucht werden auf der Welt. Dank Toshiba und anderen Mini-Reaktor-Herstellern gibt es dann auch die nötige leistungsstarke Energieversorgung. Außer Rechenleistung und Energieversorgung braucht es nicht viel und fertig ist der eigene Staat. Auf offener See oder in der Abgeschiedenheit einer Wüste braucht man sich dann nur noch an die eigenen Gesetze zu halten.

Heutzutage hinken die Utopien der Wirklichkeit hinterher. Die US-Regierung hat die Technologie lizenziert, mit der die in Arizona ansässige Firma Hyperion plant, eine neue Generation von Miniatur-Kernreaktoren auf den Markt zu bringen. Der Hyperion-Hydrid-Reaktor ist nicht viel größer als ein Whirlpool, ist völlig abgeschottet und für den Eigen-Betrieb vorgerüstet, hat keine beweglichen Teile und außer "Nachfüllen", erfordert die Maschine keinerlei Wartung. Der Reaktor wird eine Leistung von 27MW (Mega Watt) bringen, genug um 20000 Wohnungen zu versorgen, sagt Hyperion Energy, der Hersteller des neuen Reaktors. Die ersten Modelle werden das Fließband in fünf Jahren verlassen.

Mini Reaktor HyperionIm Gegensatz zu herkömmlichen Kernreaktoren, nutzt das Hyperion-Modell kein Wasser für die Kühlung, das heißt, er kann praktisch überall eingesetzt werden, auch in der Wüste. Der Reaktor ist so konzipiert, dass er zunächst in Beton eingegossen und dann vergraben wird, um während des Betriebes, die Gefahr der Überhitzung zu reduzieren. Der Reaktor muss alle 7-10 Jahre ausgegraben werden, um neu befüllt zu werden, aber ansonsten kann er völlig ungestört arbeiten. "Unser Ziel ist es Strom für 10 Cent pro Watt überall auf der Welt zu erzeugen", sagt Hyperion Geschäftsführer John Deal. Er meint weiter, dass schon mehr als 100 Bestellungen aufgegeben wurden, sowohl von der Öl- und Strom-Industrie, sowie von jungen Nationen. Die geringe Größe des Reaktors macht ihn ideal für kleinere, isolierte Gemeinschaften, die dadurch die hohen Kosten für High-Power-Stromleitungen vermeiden können.

Da Strom zu jeder einzelnen Betriebsstunde produziert wird, ist die Gesamtenergieleistung 15 mal größer, als beim weltweit größten 150 Meter hohen 5 MW Windkraftrad. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 25 Millionen US-Dollar. Er erzeugt keine Treibhausgase, während des Betriebs und auch, wenn man die gesamte Herstellung berücksichtigt, kommt er auf viel weniger Kohlenstoff-Ausstoß als sogar bei der Wind-oder Solarenergie nötig sind.

 

Mini Reaktor Hyperion"Wir haben jetzt eine Sechs-Jahre-Warteliste", sagt Deal. "Wir befinden uns in Gesprächen mit den Entwicklern auf den Cayman-Inseln, Panama und den Bahamas".

Der Reaktor verwendet einen Uran-Hydrid-Kern, umgeben von Wasserstoffgas. Der Brennstoff ist nicht angereichert, d. h. er kann nicht verwendet werden, um eine nukleare Waffe herzustellen.

Hyperion plant drei Fabriken für die Massen-Produktion der Reaktoren. Im ersten Schritt sollen die Kosten weiter gesenkt werden, im nächsten Schritt die Stückzahl gesteigert.

Toshiba, Nummer 1 auf dem Atom-Markt in Japan, arbeitet auch an einem eigenen Mini-Kernreaktor, dem "4S". Laut Firmenangaben stehen die vier S für "super-safe, small, and simple" - also super sicher, klein und einfach. Der 4S basiert auf einem kleinen 10 MW Modell, das bis zu seiner Nachfüllung 30 bis 40 Jahre arbeitet. Der 4S ist Natrium-gekühlt, und nutzt flüssiges Lithium-6, um den Reaktor zu drosseln, anstelle der herkömmlichen Kontroll-Stäbe, die normalerweise die Geschwindigkeit der nuklearen Kettenreaktion regulieren und kontrollieren. Wie Hyperions Modell ist der Reaktor vollständig versiegelt und erfordert keinerlei Wartung während des Betriebs.

Toshiba sagt, der Reaktor wird für weniger als 5 Cent pro kWh Strom herstellen. Eine Testversion des 4S ist geplant. Er soll 2012 in Alaska in einem Dorf namens Galena ans Netz gehen. Toshiba plant, den 4S danach für den Verkauf in Nordamerika und Europa anzubieten.

Auch die Startup Firma NuScale arbeitet an einem eigenen Mini-Reaktor-Design.

Schon 2005 sagte ein Fachmann von www.atomicinsights.com Bezug nehmend auf den Toshiba S4:

Mini Reaktor, Toshiba, Schema"Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele der Wartungsfragen ungeklärt sind, die für so eine lange Zeit bedacht werden müssen. Dampfleitungen aus Stahl rosten, Ummantelungen werden spröde, Ventile und Kondensatoren benötigen eine regelmäßige Reinigung und Inspektion, Dampf-Lecks sind nach wie vor tödliche Gefahrenquellen für die Betreiber, Dampfgeneratoren erfordern eine sorgfältige Kontrolle und Überwachung, Wasser-Reinigungs-Systeme sind nach wie vor ein Muss, und Turbinen-Schmierung braucht sorgfältige Handhabung."

Und auch wenn die Firmen die Entsorgungsfragen schleifen lassen - das Zeug strahlt ja nur eine Million Jahre - Power to the People! hat schlagartig eine ganz andere Bedeutung. (double screening)

 

 

 

 

Quelle: Gulli.com

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Freitag, 31. oktober 2008 5 31 /10 /2008 14:39

Das Vermächtnis des Cowboys


Zunächst als Witzfigur belächelt, will US-Präsident Bush seine Politik erst von der Geschichte beurteilen lassen. Doch bis dahin fällt die Bilanz vernichtend aus.
Zu Beginn der Amtszeit von US-Präsident George W. Bush war der Texaner mit seinen „Bushism“ immer wieder für eine Lachnummer gut. Die Leute machten sich über ihn lustig, wenn er etwa mal wieder hinaus posaunte, dass der Fisch und der Mensch „friedlich koexistieren“ könnten. Er wollte sich auch dem Kampf gegen den Kakao verschreiben – meinte aber Kokain.


Vernichtende Bilanz

Acht Jahre später ist den Menschen weltweit das Lachen vergangen. In der Abenddämmerung der Bush-Präsidentschaft sind vor allem viele Amerikaner zutiefst beschämt. Neben haarsträubenden Bonmots und peinlichen Pannen bleibt eine politisch vernichtende Bilanz: Zwei Kriege, ein moralischer Niedergang, der sich in Selbstzweifeln in den USA und mitunter Hass auf das Land im Ausland niederschlug, sowie eine Wirtschaftspolitik, die zu der schlimmsten Finanzkrise seit der Großen Depression beitrug.

Für Bush selbst war das Präsidentenamt „der beste Job der Welt“ und eine „freudige“ Erfahrung. Auf der tagespolitischen Bühne ist er aber kaum mehr präsent. Immer wieder betont der 62-Jährige, er wolle die Geschichte über seine Präsidentschaft urteilen lassen. Auf die konkrete Frage, welchen Platz er denn wohl in der Geschichte einnehmen werde, antwortet er aber: „In der Geschichte? In der Geschichte werden wir alle tot sein.“

Historiker: Schlimmster Präsident überhaupt

Unbestreitbar hat Bush, der in seinem Oval Office auf eine Büste seines politischen Vorbilds schaut – den britischen Premierminister im Zweiten Weltkrieg, Winston Churchill – die Welt nachhaltig verändert. Doch im Gegensatz zu Harry Truman, mit dem sich Bush aufgrund seiner desaströsen Umfragewerte gerne vergleicht, wurde dieser tatsächlich wegen seines Bretton-Woods-Abkommen und der Nachkriegswirtschaftsordnung von der Geschichte rehabilitiert.

Für Bushs geschichtliches Vermächtnis sieht es düster aus. Eine Umfrage des Pew Research Center unter führenden Historikern zeigt, dass 61 Prozent von ihnen finden, Bush sei der schlimmste Präsident überhaupt gewesen. 98 Prozent bezeichnen seine Präsidentschaft als Misserfolg. Auch bei den Bürgern war Bush noch nie unbeliebter als heute. Seine Zustimmungswerte liegen unter 30 Prozent. Selbst beim Republikaner-Parteitag in St. Paul war er unerwünscht und wurde lediglich per Video zugeschaltet. Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain sieht sich genötigt, öffentlich zu erklären: „Ich bin nicht Bush.“

Folter statt Freiheit

Prägend für eine historische Rückschau von Bushs Präsidentschaft dürfte vor allem seine Außenpolitik nach dem 11. September 2001 sein. Zwar stand die Welt fast geschlossen hinter ihm, als die USA mit Militäraktionen Osama bin Laden in Afghanistan jagten. Doch dieser Rückhalt fiel in sich zusammen, als er für seine Freiheitsagenda den Krieg auch in andere Regionen trug. In „Bush at War“ schreibt Bob Woodward, bereits Tage nach dem 11. September 2001 hätten Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, sein Stellvertreter Paul Wolfowitz und Vizepräsident Dick Cheney auf Angriff und Regimewechsel im Irak gedrängt.

„Für oder gegen uns“

„Ihr seid entweder für uns oder gegen uns“, lautete Bushs Credo, als er mit dem Irak, dem Iran und Nordkorea die „Achse des Bösen“ ausrief. Und um 2003 in den Irak einzumarschieren, schreckte seine Regierung nicht davor zurück, die Weltöffentlichkeit über angebliche Massenvernichtungswaffen zu belügen.

Die Neocons, zu denen neben Cheney und Rumsfeld auch Condoleezza Rice (zunächst Sicherheitsberaterin, dann Außenministerin) zählt, gaben die „Bush-Doktrin“ vom Präventivkrieg aus. Welche Bedeutung Cheney in der Bush-Regierung zukam, offenbarte der Präsident selbst in einem seiner Versprecher. In einem Interview mit dem TV-Sender Fox sagte er einmal: „Das Gute an Vizepräsident Cheney ist, dass seine Entscheidungen – oder seine Empfehlungen über meine Entscheidungen – auf einem Kern von Prinzipien basieren, die tief in seinem Wesen wurzeln.“

Verteidigungshaushalt verdoppelt

Für Berichte von Experten hatte Bush wenig Geduld. Er verließ sich lieber auf seine Intuition. Letztlich hatte seine Regierung im „Krieg gegen den Terror“ geheime CIA-Flüge, Waterboarding, einen Abhörskandal der Nationalen Sicherheitsbehörde NSA und das Einschränken von Bürgerrechten zu verantworten. US-Soldaten folterten systematisch im Gefängnis von Abu Ghraib im Irak. Vehement hielt Bush an dem Unrechtssystem auf Guantanamo fest. Die Häftlinge, die des Terrorismus´ verdächtigt wurden, lebten zeitweise in Käfigen. Ihnen wurden der Kriegsgefangenenstatus und Anwälte verweigert – ein Vertoß gegen die Genfer Konventionen. 2006 billigte noch nicht einmal der konservativ besetzte Obersten Gerichtshof der USA das US-Camp auf Kuba. Die Entscheidung wurde die größte Niederlage der Neocons.

Bereits am 1. Mai 2003 erklärte Bush auf dem Flugzeugträger „Abraham Lincoln“ großspurig, die USA hätten den Irak-Krieg gewonnen. Doch die meisten der bis heute mehr als 4000 getöteten US-Soldaten starben nach diesem Tag.

Rekorddefizit und Rezession

Während Bush in der Außen- und Sicherheitspolitik auf die Freiheitsagenda setze, war es in der Innen- und Sozialpolitik seine Idee von der „ownership society“, der Gesellschaft der Eigentümer. Doch von seiner Steuerpolitik profitierte nicht die Mittelschicht, sondern die Reichen. Die Ära Bush hat die USA in einen beispiellosen wirtschaftlichen Abstieg geführt. Die Staatsverschuldung hat sich auf über zehn Billionen Doller verdoppelt. Das Land steckt heute in der Rezession.

Mehr Arme, mehr Pessimismus

Bush hinterlässt seinem Nachfolger ein abgewirtschaftetes Land: In den USA leben heute mit etwa 47 Millionen acht Millionen Menschen mehr ohne Krankenversicherung als zu Beginn seiner Amtszeit. Rund sechs Millionen Menschen mehr leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Niedrigzinspolitik sorgte für einen Strohfeuerboom. Beflügelt durch die niedrigen Zinsen, kauften immer mehr Amerikaner Häuser, die sie sich eigentlich nicht leisten konnten. Durch die nicht gedeckten Kredite schwoll die Immobilienblase an, die letztlich in der Finanzkrise mündete. Innerhalb seiner Amtszeit verdoppelte er das Militärbudget auf über 600 Milliarden Dollar.

Bush legte weder ein neues Einwanderungsgesetz vor, noch reformierte er das Gesundheitssystem. Die Zahl derer in den USA, die glauben, es werde ihnen in fünf Jahren besser gehen als heute, ist nach einer Untersuchung des Pew Research Center jetzt auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen vor 44 Jahren.

Missmanagment bei Katrina

Als innenpolitisch größtes Desaster dürfte Bushs fatales Missmanagement nach dem Hurrikan „Katrina“ im August 2005 eingehen, als ganz New Orleans in den Fluten versank. Schon lange vor der Katastrophe war bekannt gewesen, dass die Deiche nicht ausreichten. Der Präsident bequemte sich erst Tage nach der Katastrophe mit einem Hubschrauber ins Katastrophengebiet. Die Supermacht USA stand wie ein Dritte-Welt-Land da.

Der späte Kurswechsel

So hart das Urteil über die Präsidentschaft Bushs auch ausfällt, Historiker werden auch seinen späten Lernprozess beurteilen müssen. Während sich die Sicherheitsituation im Irak zuletzt verbessert hat, schlug Bush auch in anderen Weltregionen wieder moderatere Töne an. Nach Jahren der Passivität engagierte sich seine Regierung wieder im Nahost-Konflikt. Er schickte Diplomaten zu Gesprächen mit dem Iran und legte eine Vereinbarung mit Nordkorea über nukleare Abrüstung vor. Von Menschrechtsorganisationen werden sein Engagement in Afrika und der Kampf gegen Aids gelobt.

In der breiten Öffentlichkeit ist dies jedoch noch nicht angekommen. Noch immer müssen die Amerikaner über Umfragen erschrecken, laut denen sie – selbst in Europa, oder ihren Nachbarländern Kanada und Mexiko – wegen ihres Präsidenten als zumindest ebenso gefährlich für den Weltfrieden eingestuft wurden wie etwa der Iran.

„Ich werde mich langweilen“

Um Bush dennoch seinen Platz in der Geschichte zu sichern, verteilen Mitglieder seiner Regierung an Washingtoner Journalisten bereits ein „The Bush Record“ genanntes Memo, das die Einordnung der Amtszeit erleichtern soll. Das Papier verfügt über nur drei Kategorien: „Beschützte Amerika und verbreitete Frieden im Ausland“, „Senkte Steuern und reformierte die Regierung“ oder „Bestand auf Prinzipien, ging schwierige Sachen an, zeigte den Weg an“.

Der Noch-Präsident selbst sieht sich schon fast im Ruhestand. Dem Buchautoren Robert Draper verriet er kürzlich seine Pläne für die Zeit nach dem Oval Office. „Ich werde mich wohl ins Auto setzen, mich langweilen, ein bisschen zur Ranch fahren."



Quelle: focus.de












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