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In Brasilien werden mittlerweile massenweise US-Navy-Satelliten für die Kommunikation von Bürgern missbraucht. Mittels Razzien versucht man nun dem Problem Herr zu werden.
Brasilien mag ein armes Land sein, aber aus der Not entsprangen schon oft die besten Ideen. So ist es seit den 90ern, als Radiotechniker die Möglichkeit der Nutzung der UHF-Kanäle für sich entdeckten, immer beliebter geworden, sich die unverschlüsselten Kanäle von US-Navy-Satelliten zunutze zu machen, die ursprünglich für die Kommunikation der Streitkräfte gedacht waren. Da man dort nahezu keinerlei flächendeckende Mobilfunknetze oder sonstige Telefonnetze zur Verfügung hat, werden mittels einfachster Gerätschaften die offenen Kanäle der erreichbaren US-Navy-Satelliten von allen Bevölkerungsschichten als Ersatz benutzt.
Ursprünglich nutzten Streitkräfte die damals noch verschlüsselten Kanäle der FLTSATCOM-Satelliten für ihre Zwecke, um kurzfristig von allen Orten aus auf entsprechende Verbindungen und Kommunikationswege zurückgreifen zu können. Später rüstete man auf UFO (Ultra High Frequency Follow-On)-Satelliten um. Die genutzte Technik befindet sich dabei aber noch immer auf dem Stand der 70er-Jahre. Mittlerweile befinden sich zwei FLTSAT-Satelliten zusammen mit acht UFO-Satelliten im geostationären Orbit. Ersetzt werden sollen diese ab September durch das Mobile User Objective System, einem ausgebauten Kommunikationssystem.
Die Technik des Satellite-Hijackings scheint denkbar einfach zu sein. Man benützt modifizierte Amateurfunkgeräte, die normalerweise auf den Frequenzen von 144 bis 148 MHz arbeiten und erreicht damit die niederen Frequenzbereiche der FLTSATCOM-Satelliten, die auf 292 bis 317 MHz zu erreichen sind. Das benötigte Equipment gibt es an jeder Tankstelle für unter 500 Dollar. Manche Websites versprechen die zur Umrüstung benötigte Technik sogar für unter 100 Dollar.
Das Pentagon zeigt sich indes besorgt. Man befürchtet, ein in der Wildnis verwundeter Soldate könne keine Hilfe anfordern, weil
sich evtl. zwei Trucker über Fußball unterhalten. Doch auch wenn Brasilien wohl das Land mit den meisten illegalen Vorfällen dieser Art ist, so ist das Problem an sich nicht neu. Auch in den USA
konnte man solche Vorkommnisse beobachten. Eine Person wurde nach ihrer Festnahme zu einer Strafe von 20.000 Dollar verurteilt. Dabei gehen die Nutzer zumeist relativ geschickt vor und
unterhalten sich mittels einer Metasprache und Codewörtern. Wird eine Überwachung des Kanals befürchtet, so hat sich ein "Santa Claus is coming" oder "things are getting crispy" als Warnung so
gut wie etabliert. Durch eine Dreieckspeilung kommt man den Nutzern jedoch auf die Schliche. - Ein mitgeschnittenes Gespräch kann man sich auch auf YouTube anhören. (MSX)
(via wired.com)
(Bildquelle: Wikipedia)
Von Frank Patalong
Streaming-Seiten für raubkopierte Filme und TV-Inhalte gehören zu den populärsten Web-Angeboten. Deutsche Videofans lassen sich gern von Kino.to versorgen - und bekommen dabei oft mehr, als sie wollen: Der Verbraucherzentrale zufolge ist die Seite eine der schlimmsten Abo-Fallen im Web.
Unter deutschen Jugendlichen ist kino.to als Adresse nicht weniger bekannt als Google oder Wikipedia: Über kaum eine Web-Seite reden Schüler in der großen Pause öfter als über den Streaming-Aggregator, der seine meist jungen Fans mit raubkopierten Filmen und mitgeschnittenen TV-Inhalten versorgt.
Noch beschwichtigt die Content-Industrie hier, spielt das Ausmaß ihres Problems herunter. Die Abrufstatistiken von Kino.to zeigen aber klar, wie populär Streaming-Dienste mittlerweile sind. Einzelfilme kommen auf Millionen Abrufe, TV-Serien genieren bis zu 40 Millionen davon. Die Präferenzen zeigen klar, wer sich hier bedient: Die pubertäre Zielgruppe schätzt zurzeit vor allem den Siebziger-Jahre-Trash-Film "Ach jodel mir noch einen", der in mindestens vier Kopien vorliegt, die zusammen fast vier Millionen Abrufe generierten. Bei den TV-Serien ist nichts so beliebt wie "Scrubs" und die "Simpsons".
Seit einigen Monaten macht Kino.to allerdings mehr, als nur die deutsche TV-Landschaft um Video-on-Demand zu bereichern. Es bereichert sich auch selbst, mit Hilfe von Partnern und auf Kosten der Nutzer: Das ganze Angebot, sagt Martin Wieler von der Verbraucherzentrale in Siegburg, sei so etwas wie eine Abo-Falle. Derzeit drehe es sich in der Mehrzahl der Rechtsberatungen der Verbraucherzentralen um die Streaming-Seite. Noch haben die Verbraucherschützer keine zentrale Zählung, aber es gehe um Tausende von Fällen - jeden Monat.
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern
Denn so professionell die Seite auch aussieht, gehört sie natürlich zu den dunklen Hinterhöfen des Web-Marktes. Filmfirmen und Lobbyorganisationen wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) halten sie für illegal. Zumindest die Server, von denen die raubkopierten Inhalte zugefüttert werden, sind dies auf jeden Fall. Kino.to leistet hier als Aggregator zumindest Beihilfe.
Beizukommen ist den Betreibern aber kaum, obwohl die mit höchster Wahrscheinlichkeit in Deutschland sitzen: Die Adresse ist in Tonga registriert, die Server stehen in Russland. Da wird selbst die Identifizierung der Betreiber zur Detektivarbeit.
Spätestens seit Herbst 2008 serviert Kino.to seinen Nutzern ganze Kaskaden von Werbebannern und Abo-Fallen, die gerade von jugendlichen Nutzern nicht immer als solche erkannt werden. Immer geht es darum, von den Usern entweder Einmalzahlungen zu erschleichen, oder sogar langfristige Verträge, die mit bis zu 96 Euro im Jahr zu Buche schlagen.
Die Methoden der Abzocker
Bei jedem Aufruf der Seite öffnen sich Werbefenster, ein hoher Prozentsatz davon kommt von sogenannten Fakeware-Anbietern: Darunter versteht man im günstigsten Fall Verkäufer, die per Werbebanner eine Virenverseuchung des Rechners vortäuschen und den Web-Nutzer so dazu bringen wollen, eine Software zu kaufen oder kostenlos herunterzuladen. Viele dieser Anzeigen sind Windows-Fehlermeldungen oder den Warnmeldungen von Virenschutzprogrammen nachempfunden.
Tückisch wird es auch schon, wenn man nur auf eines der kleinen Fehlermeldungswerbefenster klickt - denn oft führt das sofort zur Installation einer kleinen Software. Wenn man Glück hat, ist die nur nutzlos, nervt nur mit wiederholten falschen Fehlermeldungen. Oft aber ist es regelrechte Malware, die erst dafür sorgt, dass der Rechner verseucht wird. Der krönende Abschluss solcher windigen Angebote ist dann oft die Forderung nach einer zu zahlenden Summe oder einer Abo-Gebühr, um den Rechner wieder freizubekommen - ein Lösegeld, wenn man so will.
Andere Werbeformen sind die "alternativen Links" hin zu Express-Downloads, hinter denen sich kostenpflichtige Usenet-Dienste oder Filehoster verbergen. Wer hier zahlt, schließt wirklich ein Abo
ab über eine echte Dienstleistung: Die allerdings dürfte in vielen Fällen illegal sein, auch für den Nutzer - auf jeden Fall aber zu teuer.
"Updates" und Plug-ins: die perfideste Falle
Fester Bestandteil der Seitenstruktur von Kino.to ist darüber hinaus eine "Werbeform", die besonders perfide und - laut Verbraucherzentralen - auch außergewöhnlich erfolgreich ist.
Jede Auswahl eines Videos führt zur Öffnung weiterer Werbe-Pop-ups, von weiteren Fenstern, aber auch von vermeintlichen Video-Fehlermeldungen. Denn das ist die häufigste Masche bei Kino.to: Das
Angebot (und seine Partner) täuschen vor, dass dem Nutzer irgendein Plug-in fehlt zum Ansehen eines Filmes.
Was tun, wenn wirklich ein Vertrag zustande kommt?
Über Werbefenster wird der Nutzer zu Download-Seiten geführt, über die Produkte bekannter legaler Anbieter wie Adobe, DivX oder Veoh angeboten werden, die aber bei Anbietern wie Opendownload (mit
Servern in Österreich und Firmensitz in Mannheim) liegen
Da wird dann beispielsweise der neue DivX-7-Player angepriesen - auch dann, wenn der Nutzer den schon installiert hat. Vor dem Download aber kommt die Registrierung - mit allen Adressdaten. Interessant ist das Kleingedruckte am Seitenrand. Ganz offen und ehrlich ist da zu lesen: "Lizenz: Freeware (Freeware ist Software, die vom Urheber zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt wird)".
Zu Deutsch: Dieses Programm ist gratis!
Darüber aber steht zart weiß auf Hellblau: "Durch Drücken des Buttons 'Anmelden' entstehen Ihnen Kosten von 96 Euro inkl. Mehrwertsteuer pro Jahr (12 Monate zu je 8 Euro). Vertragslaufzeit: 2 Jahre."
Vertrag ist Vertrag
Und ein Vertrag, sagt Martin Wieler von der Verbraucherzentrale, ist das zumindest aus Sicht der Firmen durchaus. Ob der allerdings wirklich rechtlich bindend ist, muss aus Sicht der Verbraucherschützer erst einmal geprüft werden. Wer volljährig ist und so etwas ausfüllt, es abschickt und dann noch bestätigt, hat jedenfalls ein Problem. Man sollte sich auf keinen Fall auf Bestätigungen, vorschnelle Diskussionen oder gar Zahlungen einlassen: Entweder, man widerspricht dem angeblichen Vertragsschluss in adäquater Form oder informiert sich besser noch erst, bevor man tätig wird.
Denn diese Serviceangebote sind nicht prinzipiell illegal: Das ist wie bei den Anbietern, die Geld für den Zugang zu eigentlich kostenfreien Wikipedia-Inhalten verlangen. Nur ihre Methoden sorgen dafür, dass sie den Verbraucherschützern immer wieder auffallen.
Oft landen die Betreiber vor Gericht, ohne dass dies viel ändert: Man kann niemanden daran hindern, heiße Luft zu verkaufen. Man kann nur beanstanden, wenn er dies mit unfairen oder illegalen Mitteln versucht.
So wurde die Content Services Ltd., der Betreiber von Opendownload, "wegen unangemessener Benachteiligung der Verbraucher durch AGB sowie fehlender Endpreisangabe abgemahnt. Zudem wurde ein Verfahren wegen der Beeinträchtigung der Entscheidungsfreiheit von Verbrauchern eingeleitet (...). Die Abgabe der geforderten Unterlassungserklärungen wurde verweigert", heißt es weiter in einem Dokument der Verbraucherzentralen, "Unterlassungsklage in Vorbereitung".
Viele solche Prozesse enden damit, dass der Betreiber seine Seite umformuliert oder anders gestaltet. An den geschlossenen Verträgen ist nicht immer zu rütteln. Wichtig, sagt Wieler, sei es, dass man reagiert: Wenn man Chancen hat, vom Vertrag zurückzutreten, dann innerhalb enger zeitlicher Grenzen (Anleitung: siehe Linkverzeichnis).
Unproblematischer sind dagegen Verträge, die von Jugendlichen abgeschlossen werden - denn die dürfen das gar nicht. Auch hier aber gilt, sich einerseits nicht einschüchtern zu lassen, andererseits die Sache aber auch nicht einfach auszusitzen. Wieler: "Manche von denen versuchen es auch schon mal mit Mahnbescheiden."
Handeln muss man
Noch ist es nicht passiert, dass einer der Anbieter versucht hätte, so einen Bescheid auch bis zum Ende durchzudrücken - bis zu Vollstreckungsbescheid und Gerichtsvollzieher. Theoretisch denkbar aber ist es. Gefährlich könnte es werden, wenn Kinder oder Jugendliche beispielsweise verschweigen, dass ihnen da ein Malheur passiert ist.
Denn die schlimmsten Akteure aus der Finsterecke arbeiten mit Anwaltsbriefen, angedrohten Abmahnungen und sogar mit Einschüchterungen. Eltern hätten ihre Aufsichtspflicht verletzt, als der Sprössling seinen Vertrag abschloss. Gerade bei Alleinerziehenden gebe es unbegründete Ängste vor auf diese Weise begründeten Verfahren, meint Wieler, die mitunter dazu führen könnten, dass jemand lieber zahle.
Man sollte also präventiv das Gespräch mit dem Nachwuchs suchen, bevor der erste Mahnbrief eintrifft: Von Jugendlichen geschlossene Verträge dieser Art lassen sich per Formbrief kündigen. Besser ist es, wenn es gar
nicht so weit kommt: Schon Kinder müssen lernen, dass man Klarnamen und Adressen nicht einfach so im Internet angibt - und man illegale und bedenkliche Angebote im Web besser meiden sollte.
Quelle: Spiegel.de
ABO-Falle ist ABO-Falle warum gerade Kino.to als Beispiel genannt wird, sollte wohl jedem selber klar sein. Und das obwohl diese Abofallen ja nur auf den von Kino.to verlinkten Seiten zu finden sind......
Ein Tip gegen ABO-Fallen:
Lesen,
DENKEN,
Handeln!!!
Hier nochmal der Link zum Interview mit den Machern
von Kino.to
Bei der Demonstration von rund 15 000 Kapitalismuskritikern in Berlin ist es zu Krawallen gekommen. Nach einem bis dahin friedlichen Protestmarsch lieferten sich am Roten Rathaus mehrere hundert Teilnehmer Schlägereien mit der Polizei.
Dabei wurden auch mehrere Glasflaschen geworfen und Polizeifahrzeuge beschädigt. Zahlreiche Randalierer wurden abgeführt. Mit den Demonstrationen in Berlin und Frankfurt am Main auf die Straße wollten die Teilnehmer gegen die Krisenpolitik der großen Industrienationen protestieren. Unter dem Motto «Wir zahlen nicht für eure Krise» hatte dazu ein breites Bündnis aufgerufen, darunter Gewerkschaften, Attac, Umweltverbände und die Linkspartei.
In Frankfurt forderten nach Angaben der Veranstalter rund 25 000 Demonstranten, die Banken für die Wirtschaftskrise in Haftung zu nehmen. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer auf rund 12 000.
Die Demonstranten forderten auf Flugblättern und Transparenten, die Banken für die Krise in Haftung zu nehmen statt Arme und Beschäftigte. Nötig sei ein solidarisches und ökologisches Weltwirtschaftssystem. Hintergrund ist der G20-Gipfel, zu dem sich die führenden Industrie- und Schwellenländer am kommenden Donnerstag in London treffen.
Bei der Kundgebung in Frankfurt wurde Linken-Parteichef Oskar Lafontaine mit Äpfeln und Eiern beworfen. Schon zum Auftakt seiner rund zehnminütigen Rede auf dem Römerberg wurde er von Radikalen aus dem schwarzen Block ausgepfiffen. Lafontaine reagierte kaum auf die Störer und beendete seine Ansprache unter dem Schutz von Schildern und Schirmen.
Der Vorsitzende der Bundestags-Linksfraktion, Gregor Gysi, forderte bei der Abschlusskundgebung in Berlin die Verstaatlichung von Großbanken und eine Umverteilung zugunsten der Armen. «Das System zerstört sich, indem es auf der einen Seite mehr Armut und auf der anderen Seite mehr Reichtum fördert.» Lafontaine forderte in Frankfurt höhere Steuern für große Einkommen. Diejenigen, die die Krise angerichtet hätten, müssten auch für sie zahlen.
Einer bisher unbestätigten Meldung nach aus dem Box-Pirates-Board sollen im Verlauf der nächsten Tage die ersten Karten erhältlich sein, die erneut die illegale kostenlose Nutzung der Premiere Pay-TV-Sparte erlauben.
In dem auf Smartcards und deren Umgehung spezialisierten Forum box-pirates.to wurde die Nachricht bekanntgegeben, dass es in den kommenden Tagen wieder eine illegale Lösung für alle Schwarzseher geben soll, die kein Geld für Premiere ausgeben wollen. Diese Nachricht ist auch in vielen anderen Boards zu lesen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Als Vertrieb wird der Kartenhändler ultra-smartcard-store.com genannt. In einem etwas diletantischen Clip auf YouTube spricht man von einem Preis von 50.- Euro.
Welche Auswirkungen dieser Hack auf andere Anbieter wie Sky Italia hat, ist noch unklar. Angeblich wurde durch Reverse-Engineering eine Art Clone-Card hergestellt, wie beispielhaft in diesem Video gezeigt wird. Premiere Direkt und Blue Movie sind vermutlich bisher die einzigen Formate, die damit entschlüsselt konsumiert werden können. Ein komplettes Umgehen des NDS-Schutzes scheint damit nicht gegeben. Auch bezieht sich der Hack nur auf das Sat-Angebot, nicht auf Kabelseher, denen noch mittels Nagra2 das Sendeangebot ins Haus kommt.Aus einem PDF heißt es dazu:
"NDS Hack endgültig bestätigt!
Mittlerweile wurde der NDS Hack von Premiere von einem Admin und einem Smartcardvertreiber nach Zusendung einer bereits beschriebenen Karte (weiße DPCS) bestätigt.
Der NDS Hack ist im Moment NUR für Premiere bestätigt und basiert auf dem NDS TEMP-CryptHack vom Oktober letzten Jahres. Dies war der der Ausgangspunkt und die Ursache des erfolgreichen Hacks in späterer Verbindung mit dem Blucryptcam, das ebenfalls ein Schwachstelle bei der Videoguardverschlüsselung hat. Dadurch war es mit einer
Modifizierung möglich auf die NDS Karten zuzugreifen und (diese) zu dumpen. Der gesamte EEPROM und ROM-Bereich der Karten wurde somit erfolgreich gehacked. Ob sich durch diesen Hack auch andere Provider wie Sky Italia oder Großbritannien hacken lassen, ist noch nicht klar. Dies wird warscheinlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Kudelski steckt nach mehreren diesbezüglich aufgetretenen Gerüchten NICHT hinter diesem Hack!!!
EMUs und dergleichen wird es vorerst nicht geben. Die "blauen" Karten werden warscheinlich Ende nächster Woche mit einem eigenen OS in Umlauf gebracht. Beschreibbar werden sie mit jedem Phönix, CAS3 oder Infitityprogrammer sein.
Weitere Infos werden folgen...
Gruss aus der Ukraine"
Inwiefern diese neue Karte ein Hoax sein wird, wie zuvor die
Centauruscard und andere, bleibt indes kritisch abzuwarten.
Premiere änderte zuletzt am 20. November 2008 ihre Verschlüsselung und setzt seither auf NDS-Videoguard-Software der Rupert Murdochs News Corp., sowie eine überarbeitete Version von Nagravision. NDS ist ein Anbieter, der weltweit bei vielen Pay-TV-Anbietern eingesetzt wird und dessen Verschlüsselung gilt bisher als absolut sicher. Ein Umgehen der Software bei einem Pay-TV-Anbieter soll laut Firmenangaben keine Auswirkungen auf die Verschlüsselung von anderen Sendern haben.
Ob Premiere die Karten erneut tauschen lässt, so wie im letzten Jahr bei der damaligen Verschlüsselungsumstellung, bleibt abzuwarten. Dabei ist zu bedenken, dass hierzu enorme Investitionen seitens Premiere und NDS vonnöten wäre. Dies könnte die Anbieter in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten bringen. Ob das dann alles letztlich im Sinne der Karten-Hacker liegt, kann man getrost stark bezweifeln. Letztlich stünden dann beide Seiten wieder im Dunkeln.
Kritiker von Premiere sehen das hohe Interesse an solch illegalen Umgehungen des Prinzips Pay-TV im überteurten Preis, der häufig kritisierten Kundenberatung der Hotlines, Zwangsreceivern und einer unflexiblen Paketzusammenstellungsmöglichkeit.
Es bleibt also die kommenden Tage abzuwarten und gleichzeitig
zu bedenken, dass der Erwerb, der Vertrieb und der Einsatz solcher Karten illegal und strafbar ist und von Premiere systematisch verfolgt wird. Erst letzt Woche strengte man einen Prozess gegen die Kathrein-Werke KG an, die man über den Gesellschafter
Anton Kathrein mit der Zehnder GmbH verbunden sieht. Zehnder wiederum importierte aus China entsprechende Receiver, die zur Umgehung des Schutzsystems von Premiere geeignet waren.
(MSX)
(via Box-Pirates.to, merci!)
(Bildquelle: digitalfernsehen.de & magnus.de, thx!)
Quelle: Gulli.com