Digitale Welt........

Samstag, 25. april 2009 6 25 /04 /2009 18:08
von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Samstag, 25. april 2009 6 25 /04 /2009 17:45



Das für den 29. Mai angesetzte Intel Friday Night Game in Nürnberg wird nicht stattfinden. Als Veranstaltungsort war die Meistersingerhalle vorgesehen, die von der Stadt selbst betrieben wird. Gegenüber readmore.de bestätigte ein Sprecher der Halle, dass das IFNG aufgrund von politischen Gründen nicht stattfinden dürfe. Damit wird nach Stuttgart das zweite IFNG von der Kommune selbst gestrichen. Als möglicher Ausweichort ist Hannover im Gespräch.

Zuletzt gastierte die ESL <br /> in der EPS IX in Nürnberg.<br /> © ESL.eu
Zuletzt gastierte die ESL
in der EPS IX in Nürnberg.
© ESL.eu
Aus dem Veranstaltungskalender der Meistersingerhalle ging bereits seit einigen Tagen hervor, dass am 29. Mai kein IFNG mehr vorgesehen ist. Auf eine Anfrage hin verwies ein Sprecher direkt auf die Gräueltaten von Winnenden vor einigen Monaten. Aufgrund dieser Ereignisse, bei denen auch vermehrt Computer-Spiele als angeblicher Auslöser in den Mittelpunkt rückten, sei ein solches Event in Nürnberg derzeit nicht denkbar. Die Entscheidung dazu sei direkt im Bürgermeisteramt gefallen, dem seit 2002 der Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) vorsteht. readmore.de wartet derzeit noch auf eine Stellungnahme.

Die ESL äußerte sich mittlerweile selbst in einer Mitteilung. Sie bedauere das Handeln der Stadt und betont wie in der Stellungnahme zur Absage aus Stuttgart vor einigen Wochen die geplante Eltern LAN. Diese wäre eine gute Gelegenheit gewesen, sich mit der Problematik auseinanderzusetzen - auch für Politiker. Laut der ESL basiert die Kündigung des Mietvertrags auf dem politischen Druck, dem die Stadt sich letztlich beugte.

Zweifelhaft scheint dieses harte Vorgehen vor allem im Hinblick auf die Tatsache, dass vom 14. bis 17. März die Internationale Waffenmesse trotz des Amoklaufs zugelassen wurde. Nürnberg reiht sich mit dieser Entscheidung jedenfalls hinter Stuttgart ein: Dort entschied sich die Stadt ebenfalls gegen die Veranstaltung, die am 27. März hätte stattfinden sollen. Damals begründete Stuttgart die Absage mit der zu großen zeitlichen Nähe zu den Ereignissen von Winnenden vom 11. März. Man könne eine derartige Veranstaltung derzeit nicht akzeptieren, hieß es damals.

Vorbehalte hatte daraufhin auch die Stadt Offenbach gezeigt, in der letzte Woche das IFNG erfolgreich stattfand. Der dortige Magistrat entschied sich allerdings zu einer milderen Lösung: Man schickte Fachleute des Jugendamtes auf das Event, um die Einhaltung des Jugendschutzes sowie die allgemeine Stimmung und Aufmachung zu beobachten. Im Nachhinein äußerten sich diese Fachleute in der Presse positiv, wenn auch mit der Einschränkung, dass die Suchtgefahr zu wenig angegangen würde.

Auf dem IFNG in Nürnberg sollten sich eigentlich mTw und TBH sowie HLA und dArk im Bereich Warcraft 3 und hoorai und Raptor Gaming als CS:Source-Vertreter gegenüberstehen. Für den Ausfall des IFNGs in Stuttgart gab die ESL Anfang der Woche einen Ersatztermin am 5. Juni in Karlsruhe an. Die ESL bestätigte in ihrer Mitteilung, dass derartige Planungen auch für einen Ersatz des Nürnberger IFNGs existieren. So soll bereits morgen die Alternativplanung in einer anderen Stadt bekannt gegeben werden. Wie sk-gaming.com berichtet soll es sich bei dem Ersatz-IFNG um eine Veranstaltung in Hannover handeln; dasselbe berichtete fragster.de.

In der EPS 13 besuchte die ESL bereits die Landeshauptstadt Niedersachsens. Damals fand ein IFNG im Star Event Center statt. Die Projektleitung der privat betriebenen Location bestätigte gegenüber readmore.de lediglich eine vorliegende Option Turtle Entertainments für denselben Termin wie das ursprünglich geplante IFNG in Nürnberg. Ob man auf diese Buchungsoption zurückgreift, wurde ebenfalls noch nichts bestätigt. Laut EPS-Kreisen soll jedoch zumindest die Stadt Hannover als gesichert gelten, ebenso sollen dieselben Partien stattfinden wie ursprünglich festgelegt.




Quelle: readmore.de




von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Dienstag, 21. april 2009 2 21 /04 /2009 10:29

In Brasilien werden mittlerweile massenweise US-Navy-Satelliten für die Kommunikation von Bürgern missbraucht. Mittels Razzien versucht man nun dem Problem Herr zu werden.

Brasilien mag ein armes Land sein, aber aus der Not entsprangen schon oft die besten Ideen. So ist es seit den 90ern, als Radiotechniker die Möglichkeit der Nutzung der UHF-Kanäle für sich entdeckten, immer beliebter geworden, sich die unverschlüsselten Kanäle von US-Navy-Satelliten zunutze zu machen, die ursprünglich für die Kommunikation der Streitkräfte gedacht waren. Da man dort nahezu keinerlei flächendeckende Mobilfunknetze oder sonstige Telefonnetze zur Verfügung hat, werden mittels einfachster Gerätschaften die offenen Kanäle der erreichbaren US-Navy-Satelliten von allen Bevölkerungsschichten als Ersatz benutzt.

Nun hat die brasilianische Polizei während der Operation "Operation Satellite" in Zusammenarbeit mit dem U.S. Department of Defense 39 Verdächtige festgenommen und entsprechende Technik sichergestellt. Aus Polizeikreisen heißt es, es sei nahezu unmöglich, bei einer Razzia oder sonstigen Festnahmen im kriminellen und nicht kriminellen Milieu nicht auf solche Technik zu stoßen. Vom Fernfahrer, über Menschen- und Drogenhändler, bis hin zu Bauern, Elektrikern, Universitätsprofessoren und auch sonstigen höher angesehenen Berufsschichten sei dieses sogenannte Satellite-Hijacking äußerst beliebt. Den erwischten Menschen drohen bis zu vier Jahre Gefängnis und Geldstrafen.

Ursprünglich nutzten Streitkräfte die damals noch verschlüsselten Kanäle der FLTSATCOM-Satelliten für ihre Zwecke, um kurzfristig von allen Orten aus auf entsprechende Verbindungen und Kommunikationswege zurückgreifen zu können. Später rüstete man auf UFO (Ultra High Frequency Follow-On)-Satelliten um. Die genutzte Technik befindet sich dabei aber noch immer auf dem Stand der 70er-Jahre. Mittlerweile befinden sich zwei FLTSAT-Satelliten zusammen mit acht UFO-Satelliten im geostationären Orbit. Ersetzt werden sollen diese ab September durch das Mobile User Objective System, einem ausgebauten Kommunikationssystem.

Die Technik des Satellite-Hijackings scheint denkbar einfach zu sein. Man benützt modifizierte Amateurfunkgeräte, die normalerweise auf den Frequenzen von 144 bis 148 MHz arbeiten und erreicht damit die niederen Frequenzbereiche der FLTSATCOM-Satelliten, die auf 292 bis 317 MHz zu erreichen sind. Das benötigte Equipment gibt es an jeder Tankstelle für unter 500 Dollar. Manche Websites versprechen die zur Umrüstung benötigte Technik sogar für unter 100 Dollar.

Das Pentagon zeigt sich indes besorgt. Man befürchtet, ein in der Wildnis verwundeter Soldate könne keine Hilfe anfordern, weil sich evtl. zwei Trucker über Fußball unterhalten. Doch auch wenn Brasilien wohl das Land mit den meisten illegalen Vorfällen dieser Art ist, so ist das Problem an sich nicht neu. Auch in den USA konnte man solche Vorkommnisse beobachten. Eine Person wurde nach ihrer Festnahme zu einer Strafe von 20.000 Dollar verurteilt. Dabei gehen die Nutzer zumeist relativ geschickt vor und unterhalten sich mittels einer Metasprache und Codewörtern. Wird eine Überwachung des Kanals befürchtet, so hat sich ein "Santa Claus is coming" oder "things are getting crispy" als Warnung so gut wie etabliert. Durch eine Dreieckspeilung kommt man den Nutzern jedoch auf die Schliche. - Ein mitgeschnittenes Gespräch kann man sich auch auf YouTube anhören. (MSX)

(via wired.com)

(Bildquelle: Wikipedia)

 

 

 

 

 

 

 

von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Samstag, 18. april 2009 6 18 /04 /2009 20:43
DOKU-Tip


von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Donnerstag, 16. april 2009 4 16 /04 /2009 19:52
Erst konfisziert, dann ausgestellt

Das Schwedische Nationalmuseum für Technik und Wissenschaft hat am Donnerstag bekanntgegeben, für rund 243 Euro einen Server des BitTorrent-Trackerdiensts The Pirate Bay für seine Ausstellung gekauft zu haben.

Urteil am Freitag Die Polizei hatte das Gerät 2008 beschlagnahmt. Man habe die Maschine für die hauseigene Ausstellung von Erfindungen angeschafft, die das Leben der Menschen veränderten. Berührungsängste mit dem Piratengerät hat das Museum keine. Schließlich sei es in den 1970er Jahren schon umstritten gewesen, ob es legal sei, Musik auf Kassetten aufzunehmen. An diesem Freitag wird das Urteil im laufenden Prozess der Musikindustrie gegen die Macher des Torrent-Trackers bekanntgegeben. In ihrem Weblog schrieb The Pirate Bay bereits am Mittwoch, dass beide Seiten voraussichtlich gegen das Urteil in Berufung gehen werden. Eine anschließende Pressekonferenz wollen die Piraten gegen 13.00 Uhr MESZ live streamen. (AP/futurezone)



Quelle: futurezone.orf.at
von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Mittwoch, 8. april 2009 3 08 /04 /2009 10:45

von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Montag, 6. april 2009 1 06 /04 /2009 12:06

VORSICHT FALLE

Warnung vor dem Web-Kino

Von Frank Patalong

Streaming-Seiten für raubkopierte Filme und TV-Inhalte gehören zu den populärsten Web-Angeboten. Deutsche Videofans lassen sich gern von Kino.to versorgen - und bekommen dabei oft mehr, als sie wollen: Der Verbraucherzentrale zufolge ist die Seite eine der schlimmsten Abo-Fallen im Web.

Unter deutschen Jugendlichen ist kino.to als Adresse nicht weniger bekannt als Google oder Wikipedia: Über kaum eine Web-Seite reden Schüler in der großen Pause öfter als über den Streaming-Aggregator, der seine meist jungen Fans mit raubkopierten Filmen und mitgeschnittenen TV-Inhalten versorgt.

Noch beschwichtigt die Content-Industrie hier, spielt das Ausmaß ihres Problems herunter. Die Abrufstatistiken von Kino.to zeigen aber klar, wie populär Streaming-Dienste mittlerweile sind. Einzelfilme kommen auf Millionen Abrufe, TV-Serien genieren bis zu 40 Millionen davon. Die Präferenzen zeigen klar, wer sich hier bedient: Die pubertäre Zielgruppe schätzt zurzeit vor allem den Siebziger-Jahre-Trash-Film "Ach jodel mir noch einen", der in mindestens vier Kopien vorliegt, die zusammen fast vier Millionen Abrufe generierten. Bei den TV-Serien ist nichts so beliebt wie "Scrubs" und die "Simpsons".

 


Seit einigen Monaten macht Kino.to allerdings mehr, als nur die deutsche TV-Landschaft um Video-on-Demand zu bereichern. Es bereichert sich auch selbst, mit Hilfe von Partnern und auf Kosten der Nutzer: Das ganze Angebot, sagt Martin Wieler von der Verbraucherzentrale in Siegburg, sei so etwas wie eine Abo-Falle. Derzeit drehe es sich in der Mehrzahl der Rechtsberatungen der Verbraucherzentralen um die Streaming-Seite. Noch haben die Verbraucherschützer keine zentrale Zählung, aber es gehe um Tausende von Fällen - jeden Monat.


Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

Denn so professionell die Seite auch aussieht, gehört sie natürlich zu den dunklen Hinterhöfen des Web-Marktes. Filmfirmen und Lobbyorganisationen wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) halten sie für illegal. Zumindest die Server, von denen die raubkopierten Inhalte zugefüttert werden, sind dies auf jeden Fall. Kino.to leistet hier als Aggregator zumindest Beihilfe.

Beizukommen ist den Betreibern aber kaum, obwohl die mit höchster Wahrscheinlichkeit in Deutschland sitzen: Die Adresse ist in Tonga registriert, die Server stehen in Russland. Da wird selbst die Identifizierung der Betreiber zur Detektivarbeit.

 


Entsprechend wenig Schamgefühl zeigt Kino.to bei der Auswahl seiner Geschäftspartner. Neben Werbung macht die Seite vor allem dadurch ihr Geld, dass sie teuren Dienstleistern Kundschaft zuführt.

Spätestens seit Herbst 2008 serviert Kino.to seinen Nutzern ganze Kaskaden von Werbebannern und Abo-Fallen, die gerade von jugendlichen Nutzern nicht immer als solche erkannt werden. Immer geht es darum, von den Usern entweder Einmalzahlungen zu erschleichen, oder sogar langfristige Verträge, die mit bis zu 96 Euro im Jahr zu Buche schlagen.


Die Methoden der Abzocker

Bei jedem Aufruf der Seite öffnen sich Werbefenster, ein hoher Prozentsatz davon kommt von sogenannten Fakeware-Anbietern: Darunter versteht man im günstigsten Fall Verkäufer, die per Werbebanner eine Virenverseuchung des Rechners vortäuschen und den Web-Nutzer so dazu bringen wollen, eine Software zu kaufen oder kostenlos herunterzuladen. Viele dieser Anzeigen sind Windows-Fehlermeldungen oder den Warnmeldungen von Virenschutzprogrammen nachempfunden.

 


Ganz dreist wird es, wenn die Trickbetrüger ihre vermeintlichen Schutzprogramme unter dem Namen etablierter Software anbieten und verkaufen. So berichtete News-Dienst Heise online im Februar, dass über Kino.to ein in Dubai registrierter Drittanbieter Gratisversionen von G-Data-Schutz-Software für 14 Tage zum Test anbot. So weit so gut - wenn der Download nicht mit dem Abschluss eines Zwei-Jahres-Abos über 316 Euro verbunden gewesen wäre.

Tückisch wird es auch schon, wenn man nur auf eines der kleinen Fehlermeldungswerbefenster klickt - denn oft führt das sofort zur Installation einer kleinen Software. Wenn man Glück hat, ist die nur nutzlos, nervt nur mit wiederholten falschen Fehlermeldungen. Oft aber ist es regelrechte Malware, die erst dafür sorgt, dass der Rechner verseucht wird. Der krönende Abschluss solcher windigen Angebote ist dann oft die Forderung nach einer zu zahlenden Summe oder einer Abo-Gebühr, um den Rechner wieder freizubekommen - ein Lösegeld, wenn man so will.

Andere Werbeformen sind die "alternativen Links" hin zu Express-Downloads, hinter denen sich kostenpflichtige Usenet-Dienste oder Filehoster verbergen. Wer hier zahlt, schließt wirklich ein Abo ab über eine echte Dienstleistung: Die allerdings dürfte in vielen Fällen illegal sein, auch für den Nutzer - auf jeden Fall aber zu teuer.


"Updates" und Plug-ins: die perfideste Falle

Fester Bestandteil der Seitenstruktur von Kino.to ist darüber hinaus eine "Werbeform", die besonders perfide und - laut Verbraucherzentralen - auch außergewöhnlich erfolgreich ist.

Jede Auswahl eines Videos führt zur Öffnung weiterer Werbe-Pop-ups, von weiteren Fenstern, aber auch von vermeintlichen Video-Fehlermeldungen. Denn das ist die häufigste Masche bei Kino.to: Das Angebot (und seine Partner) täuschen vor, dass dem Nutzer irgendein Plug-in fehlt zum Ansehen eines Filmes.

 

Was tun, wenn wirklich ein Vertrag zustande kommt?

 

Über Werbefenster wird der Nutzer zu Download-Seiten geführt, über die Produkte bekannter legaler Anbieter wie Adobe, DivX oder Veoh angeboten werden, die aber bei Anbietern wie Opendownload (mit Servern in Österreich und Firmensitz in Mannheim) liegen

 

Da wird dann beispielsweise der neue DivX-7-Player angepriesen - auch dann, wenn der Nutzer den schon installiert hat. Vor dem Download aber kommt die Registrierung - mit allen Adressdaten. Interessant ist das Kleingedruckte am Seitenrand. Ganz offen und ehrlich ist da zu lesen: "Lizenz: Freeware (Freeware ist Software, die vom Urheber zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt wird)".

Zu Deutsch: Dieses Programm ist gratis!

Darüber aber steht zart weiß auf Hellblau: "Durch Drücken des Buttons 'Anmelden' entstehen Ihnen Kosten von 96 Euro inkl. Mehrwertsteuer pro Jahr (12 Monate zu je 8 Euro). Vertragslaufzeit: 2 Jahre."


Vertrag ist Vertrag

Und ein Vertrag, sagt Martin Wieler von der Verbraucherzentrale, ist das zumindest aus Sicht der Firmen durchaus. Ob der allerdings wirklich rechtlich bindend ist, muss aus Sicht der Verbraucherschützer erst einmal geprüft werden. Wer volljährig ist und so etwas ausfüllt, es abschickt und dann noch bestätigt, hat jedenfalls ein Problem. Man sollte sich auf keinen Fall auf Bestätigungen, vorschnelle Diskussionen oder gar Zahlungen einlassen: Entweder, man widerspricht dem angeblichen Vertragsschluss in adäquater Form oder informiert sich besser noch erst, bevor man tätig wird.

Denn diese Serviceangebote sind nicht prinzipiell illegal: Das ist wie bei den Anbietern, die Geld für den Zugang zu eigentlich kostenfreien Wikipedia-Inhalten verlangen. Nur ihre Methoden sorgen dafür, dass sie den Verbraucherschützern immer wieder auffallen.

Oft landen die Betreiber vor Gericht, ohne dass dies viel ändert: Man kann niemanden daran hindern, heiße Luft zu verkaufen. Man kann nur beanstanden, wenn er dies mit unfairen oder illegalen Mitteln versucht.

So wurde die Content Services Ltd., der Betreiber von Opendownload, "wegen unangemessener Benachteiligung der Verbraucher durch AGB sowie fehlender Endpreisangabe abgemahnt. Zudem wurde ein Verfahren wegen der Beeinträchtigung der Entscheidungsfreiheit von Verbrauchern eingeleitet (...). Die Abgabe der geforderten Unterlassungserklärungen wurde verweigert", heißt es weiter in einem Dokument der Verbraucherzentralen, "Unterlassungsklage in Vorbereitung".

 

Viele solche Prozesse enden damit, dass der Betreiber seine Seite umformuliert oder anders gestaltet. An den geschlossenen Verträgen ist nicht immer zu rütteln. Wichtig, sagt Wieler, sei es, dass man reagiert: Wenn man Chancen hat, vom Vertrag zurückzutreten, dann innerhalb enger zeitlicher Grenzen (Anleitung: siehe Linkverzeichnis).

Unproblematischer sind dagegen Verträge, die von Jugendlichen abgeschlossen werden - denn die dürfen das gar nicht. Auch hier aber gilt, sich einerseits nicht einschüchtern zu lassen, andererseits die Sache aber auch nicht einfach auszusitzen. Wieler: "Manche von denen versuchen es auch schon mal mit Mahnbescheiden."


Handeln muss man

Noch ist es nicht passiert, dass einer der Anbieter versucht hätte, so einen Bescheid auch bis zum Ende durchzudrücken - bis zu Vollstreckungsbescheid und Gerichtsvollzieher. Theoretisch denkbar aber ist es. Gefährlich könnte es werden, wenn Kinder oder Jugendliche beispielsweise verschweigen, dass ihnen da ein Malheur passiert ist.

Denn die schlimmsten Akteure aus der Finsterecke arbeiten mit Anwaltsbriefen, angedrohten Abmahnungen und sogar mit Einschüchterungen. Eltern hätten ihre Aufsichtspflicht verletzt, als der Sprössling seinen Vertrag abschloss. Gerade bei Alleinerziehenden gebe es unbegründete Ängste vor auf diese Weise begründeten Verfahren, meint Wieler, die mitunter dazu führen könnten, dass jemand lieber zahle.

Man sollte also präventiv das Gespräch mit dem Nachwuchs suchen, bevor der erste Mahnbrief eintrifft: Von Jugendlichen geschlossene Verträge dieser Art lassen sich per Formbrief kündigen. Besser ist es, wenn es gar nicht so weit kommt: Schon Kinder müssen lernen, dass man Klarnamen und Adressen nicht einfach so im Internet angibt - und man illegale und bedenkliche Angebote im Web besser meiden sollte.

 

Quelle: Spiegel.de

 

 

 

ABO-Falle ist ABO-Falle warum gerade Kino.to als Beispiel genannt wird, sollte wohl jedem selber klar sein. Und das obwohl diese Abofallen ja nur auf den von Kino.to verlinkten Seiten zu finden sind......

 

 

Ein Tip gegen ABO-Fallen:

 

 

Lesen,

DENKEN,

Handeln!!!

 

 

 

Hier nochmal der Link zum Interview mit den Machern von Kino.to

 

 

 

 

 

 


von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Sonntag, 29. märz 2009 7 29 /03 /2009 14:18









(Tip auf die Dollarnoten klicken.............)



Randale bei Berliner Anti-Kapitalismus-Demo

Bei der Demonstration von rund 15 000 Kapitalismuskritikern in Berlin ist es zu Krawallen gekommen. Nach einem bis dahin friedlichen Protestmarsch lieferten sich am Roten Rathaus mehrere hundert Teilnehmer Schlägereien mit der Polizei.


Demonstration in Berlin

"Wir zahlen nicht für eure Krise": Kapitalismus-Kritiker in Berlin.

Dabei wurden auch mehrere Glasflaschen geworfen und Polizeifahrzeuge beschädigt. Zahlreiche Randalierer wurden abgeführt. Mit den Demonstrationen in Berlin und Frankfurt am Main auf die Straße wollten die Teilnehmer gegen die Krisenpolitik der großen Industrienationen protestieren. Unter dem Motto «Wir zahlen nicht für eure Krise» hatte dazu ein breites Bündnis aufgerufen, darunter Gewerkschaften, Attac, Umweltverbände und die Linkspartei.

In Frankfurt forderten nach Angaben der Veranstalter rund 25 000 Demonstranten, die Banken für die Wirtschaftskrise in Haftung zu nehmen. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer auf rund 12 000.

Die Demonstranten forderten auf Flugblättern und Transparenten, die Banken für die Krise in Haftung zu nehmen statt Arme und Beschäftigte. Nötig sei ein solidarisches und ökologisches Weltwirtschaftssystem. Hintergrund ist der G20-Gipfel, zu dem sich die führenden Industrie- und Schwellenländer am kommenden Donnerstag in London treffen.

Bei der Kundgebung in Frankfurt wurde Linken-Parteichef Oskar Lafontaine mit Äpfeln und Eiern beworfen. Schon zum Auftakt seiner rund zehnminütigen Rede auf dem Römerberg wurde er von Radikalen aus dem schwarzen Block ausgepfiffen. Lafontaine reagierte kaum auf die Störer und beendete seine Ansprache unter dem Schutz von Schildern und Schirmen.

Der Vorsitzende der Bundestags-Linksfraktion, Gregor Gysi, forderte bei der Abschlusskundgebung in Berlin die Verstaatlichung von Großbanken und eine Umverteilung zugunsten der Armen. «Das System zerstört sich, indem es auf der einen Seite mehr Armut und auf der anderen Seite mehr Reichtum fördert.» Lafontaine forderte in Frankfurt höhere Steuern für große Einkommen. Diejenigen, die die Krise angerichtet hätten, müssten auch für sie zahlen.


28.03.2009



Quelle: Stimme.de




von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Donnerstag, 26. märz 2009 4 26 /03 /2009 00:16

Einer bisher unbestätigten Meldung nach aus dem Box-Pirates-Board sollen im Verlauf der nächsten Tage die ersten Karten erhältlich sein, die erneut die illegale kostenlose Nutzung der Premiere Pay-TV-Sparte erlauben.

In dem auf Smartcards und deren Umgehung spezialisierten Forum box-pirates.to wurde die Nachricht bekanntgegeben, dass es in den kommenden Tagen wieder eine illegale Lösung für alle Schwarzseher geben soll, die kein Geld für Premiere ausgeben wollen. Diese Nachricht ist auch in vielen anderen Boards zu lesen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Als Vertrieb wird der Kartenhändler ultra-smartcard-store.com genannt. In einem etwas diletantischen Clip auf YouTube spricht man von einem Preis von 50.- Euro.

Welche Auswirkungen dieser Hack auf andere Anbieter wie Sky Italia hat, ist noch unklar. Angeblich wurde durch Reverse-Engineering eine Art Clone-Card hergestellt, wie beispielhaft in diesem Video gezeigt wird. Premiere Direkt und Blue Movie sind vermutlich bisher die einzigen Formate, die damit entschlüsselt konsumiert werden können. Ein komplettes Umgehen des NDS-Schutzes scheint damit nicht gegeben. Auch bezieht sich der Hack nur auf das Sat-Angebot, nicht auf Kabelseher, denen noch mittels Nagra2 das Sendeangebot ins Haus kommt.

Aus einem PDF heißt es dazu:

"NDS Hack endgültig bestätigt!

Mittlerweile wurde der NDS Hack von Premiere von einem Admin und einem Smartcardvertreiber nach Zusendung einer bereits beschriebenen Karte (weiße DPCS) bestätigt.

Der NDS Hack ist im Moment NUR für Premiere bestätigt und basiert auf dem NDS TEMP-CryptHack vom Oktober letzten Jahres. Dies war der der Ausgangspunkt und die Ursache des erfolgreichen Hacks in späterer Verbindung mit dem Blucryptcam, das ebenfalls ein Schwachstelle bei der Videoguardverschlüsselung hat. Dadurch war es mit einer

Modifizierung möglich auf die NDS Karten zuzugreifen und (diese) zu dumpen. Der gesamte EEPROM und ROM-Bereich der Karten wurde somit erfolgreich gehacked. Ob sich durch diesen Hack auch andere Provider wie Sky Italia oder Großbritannien hacken lassen, ist noch nicht klar. Dies wird warscheinlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Kudelski steckt nach mehreren diesbezüglich aufgetretenen Gerüchten NICHT hinter diesem Hack!!!

EMUs und dergleichen wird es vorerst nicht geben. Die "blauen" Karten werden warscheinlich Ende nächster Woche mit einem eigenen OS in Umlauf gebracht. Beschreibbar werden sie mit jedem Phönix, CAS3 oder Infitityprogrammer sein.

Weitere Infos werden folgen...

Gruss aus der Ukraine"

Premiere, geknackt, HackInwiefern diese neue Karte ein Hoax sein wird, wie zuvor die Centauruscard und andere, bleibt indes kritisch abzuwarten.

Premiere änderte zuletzt am 20. November 2008 ihre Verschlüsselung und setzt seither auf NDS-Videoguard-Software der Rupert Murdochs News Corp., sowie eine überarbeitete Version von Nagravision. NDS ist ein Anbieter, der weltweit bei vielen Pay-TV-Anbietern eingesetzt wird und dessen Verschlüsselung gilt bisher als absolut sicher. Ein Umgehen der Software bei einem Pay-TV-Anbieter soll laut Firmenangaben keine Auswirkungen auf die Verschlüsselung von anderen Sendern haben.

Ob Premiere die Karten erneut tauschen lässt, so wie im letzten Jahr bei der damaligen Verschlüsselungsumstellung, bleibt abzuwarten. Dabei ist zu bedenken, dass hierzu enorme Investitionen seitens Premiere und NDS vonnöten wäre. Dies könnte die Anbieter in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten bringen. Ob das dann alles letztlich im Sinne der Karten-Hacker liegt, kann man getrost stark bezweifeln. Letztlich stünden dann beide Seiten wieder im Dunkeln.

Kritiker von Premiere sehen das hohe Interesse an solch illegalen Umgehungen des Prinzips Pay-TV im überteurten Preis, der häufig kritisierten Kundenberatung der Hotlines, Zwangsreceivern und einer unflexiblen Paketzusammenstellungsmöglichkeit.

Premiere, geknackt, HackEs bleibt also die kommenden Tage abzuwarten und gleichzeitig zu bedenken, dass der Erwerb, der Vertrieb und der Einsatz solcher Karten illegal und strafbar ist und von Premiere systematisch verfolgt wird. Erst letzt Woche strengte man einen Prozess gegen die Kathrein-Werke KG an, die man über den Gesellschafter Anton Kathrein mit der Zehnder GmbH verbunden sieht. Zehnder wiederum importierte aus China entsprechende Receiver, die zur Umgehung des Schutzsystems von Premiere geeignet waren.

(MSX)

(via Box-Pirates.to, merci!)

(Bildquelle: digitalfernsehen.de & magnus.de, thx!)








Quelle: Gulli.com







How to Reverse-Engineer a Satellite TV Smart Card



von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Donnerstag, 19. märz 2009 4 19 /03 /2009 19:42


Premiere forciert Millionenklage


Das Bezahlfernsehen Premiere will 26 Millionen Euro vom bayerischen Vorzeigeunternehmer Anton Kathrein eintreiben. Hat der von illegalen Machenschaften gewusst?
Von FOCUS-Redakteur Frank Fleschner
Pay-TV-Anbieter Premiere
AP
Pay-TV-Anbieter Premiere
Anton Kathrein ist in seiner Heimat Rosenheim ein hoch angesehener Mann. Der 58-jährige Unternehmer, der vor allem als Eigentümer des Antennenbauers Kathrein-Werke bekannt ist, beschäftigt in insgesamt mehr als 50 Unternehmen weltweit rund 7000 Mitarbeiter und fährt Milliardenumsätze ein. Über seine Kulturstiftungen hat er Oper, Theater und bayerisches Brauchtum finanziert. Er ist dritter Oberbürgermeister der Stadt und spendete 1,5 Millionen Euro für die örtliche Fachhochschule. Er bekam den Verdienstorden des Freistaats Bayern und das Bundesverdienstkreuz erster Klasse.

Am heutigen Donnerstag geht es vor dem Landgericht München I immer wieder um diesen Vorzeigeunternehmer, der aber selbst gar nicht anwesend ist. Richter Konrad Retzer eröffnet um 9 Uhr die mündliche Hauptverhandlung in einem Zivilprozess. Hier klagt der Pay-TV-Betreiber Premiere gegen die Kathrein-Werke KG, die zu 99 Prozent Anton Kathrein gehört (ein Prozent hält sein Sohn). Die stolze Summe von 26,35 Millionen Euro fordert Premiere von Kathrein – als Vertragsstrafe. Die zentrale Frage, die der Prozess klären soll: Hat Unternehmenschef Kathrein persönlich davon gewusst, dass in seinem Firmenimperium auch Geräte verkauft wurden, mit denen man Premiere „schwarzsehen“ konnte, also ohne dafür zu bezahlen?

Premiere: Hacker mitverantwortlich für schlechte Zahlen

Der Pay-TV-Betreiber ist bei der Verhandlung hochkarätig vertreten: Neben den beiden Anwälten des Unternehmens äußert sich auch Holger Enßlin, Vorstand für rechtliche und regulatorische Angelegenheiten (Legal & Regulatory Affairs). Er will die juristische Aufarbeitung der Pay-TV-Piraterie, die sein Unternehmen in den vergangenen Jahren offenbar schwer belastet hat. Jedenfalls machte Premiere immer wieder die Aktivitäten von Hackern für schlechte Geschäftszahlen mitverantwortlich. Weil das Programm mit illegalen technischen Mitteln kostenlos zu sehen sei, so der Tenor früherer Unternehmensaussagen, sei es eben schwer, zahlende Kunden zu gewinnen.

Tatsache ist, dass sich 2007 ein schwunghafter Handel mit digitalen TV-Receivern entwickelte, auf denen sich sehr einfach Premiere freischalten ließ – illegal. Die Geräte, die allesamt aus Fernost stammten und auch bei Baumärkten und Lebensmitteldiscountern verramscht wurden, mussten von den Käufern nur leicht modifiziert werden. Bei einigen reichte es, einen bestimmten Zahlencode auf der Fernbedienung einzugeben, bei anderen musste ein kleines Programm eingespielt werden. Die genauen Anleitungen dafür hatten Hacker ins Internet gestellt. Mancher Händler half gegen ein kleines Entgelt gern bei der Installation.

Gratis-Zuschauer ausgesperrt

Bei Elektronikgroßmärkten und Fachgeschäften waren entsprechende Set-Top-Boxen monatelang Verkaufsrenner – bis Premiere im vergangenen Herbst ein neues Verschlüsselungssystem einführte, das bis heute sicher ist. Seitdem sind die Gratis-Zuschauer ausgesperrt.

Anton Kathrein hat offenbar vom Boom der Schwarzseher persönlich profitiert. Zu seinem Imperium gehört auch die Firma Zehnder (er hält 90 Prozent der Anteile), die zwischen 2006 und 2008 solche Receiver aus China importiert und in den Verkauf gebracht hat. Es handelt sich um 220 000 Geräte, die allesamt für Pay-TV-Piraterie präpariert werden konnten. Premiere prozessiert in einem separaten Verfahren auch gegen Zehnder. Dabei soll geklärt werden, ob die fraglichen Receiver von vornherein für Schwarzseher entwickelt wurden. Es geht allerdings vorerst nur um einen Streitwert von drei Millionen Euro.

Premiere will saftige Vertragsstrafe

Bei der Auseinandersetzung vor dem Münchner Landgericht I gegen die Kathrein-Werke bemüht Premiere nun einen juristischen Kniff, um den sehr viel höheren Betrag von 26,35 Millionen Euro herauszuholen. Dabei haben die Kathrein-Werke selbst niemals Geräte hergestellt oder verkauft, mit denen sich die Premiere-Verschlüsselung umgehen ließ. Das Unternehmen hat im Jahr 2003 sogar einen Vertrag mit dem Pay-TV-Betreiber geschlossen, bei dem es um die Lieferung offizieller, also Premiere-zertifizierter Empfänger ging. Aber in den Klauseln des mehr als 50-seitigen Papiers finden sich Passagen, die Premiere nun benutzen will, um eine saftige Vertragsstrafe einzutreiben.

In der Vereinbarung verpflichteten sich die Kathrein-Werke, es zu unterlassen, selbst oder durch Dritte sogenannte Umgehungsvorrichtungen herzustellen, die das Schwarzsehen des Pay-TV-Programms ermöglichten. Genau diese Vereinbarung, so Premiere, sei durch das Geschäftsgebaren von Zehnder verletzt worden. Ausgemacht war eine Vertragsstrafe von 50 000 Euro – je Verstoß. Premiere zählt nun 33 Einfuhrvorgänge aus China und 489 Verkäufe an gewerbliche Händler durch Zehnder auf und kommt damit auf 527 Verstöße mal 50 000 Euro.

Firmenboss steht im Mittelpunkt

Allerdings sind die Kathrein-Werke und Zehnder zwei völlig getrennte Unternehmen. Die einzige Verbindung läuft über Anton Kathrein persönlich, der bei beiden Firmen Mehrheitsgesellschafter ist. Und deshalb lautet die zentrale Prozessfrage, die Richter Retzer formuliert: „Hat Prof. Kathrein Kenntnis von den Vorgängen gehabt oder sich grob fahrlässig verschlossen?“

Premiere-Vorstand Enßlin glaubt, dass es so ist. „Professor Kathrein hätte erkennen müssen, dass das legale Receiver-Geschäft 2007 und 2008 zusammengebrochen und gleichzeitig das illegale sprunghaft angestiegen ist“, sagte er in der Verhandlung. Er mutmaßte, das Controlling von Zehnder sei in das der Kathrein-Werke eingebunden.

Premiere muss nachbessern

Der Richter ließ allerdings durchblicken, dass er die Beweisführung von Premiere bislang für nicht ausreichend hält. Er äußerte auch Zweifel, ob der Betrag von 26,35 Millionen Euro, den Premiere fordert, tatsächlich vertragsgemäß sei. Seine Andeutung, die Forderung zu reduzieren, ließ die Kläger unbeeindruckt. Sie halten weiter an ihrer Linie fest und müssen nun bis zur nächsten Verhandlung in ein bis zwei Monaten nachbessern.

 
Sollte Premiere die Auseinandersetzung verlieren, so kommen auf das Unternehmen laut Gebührenordnung Prozesskosten von mehr als 700 000 Euro zu.



Quelle: Focus.de
von Parkgott - veröffentlicht in: Digitale Welt........
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen

www.ParkGott.de



Banner 200x100 Festivals 2010 schwarz




...im Netz

 
 
 
 
    

_





Mister Wong Webnews Icio Oneview Linkarena Favoriten Seekxl Kledy.de Social Bookmarking Tool BoniTrust 40 Plus - Blog & Bookmark Bookmarks Favit Newskick Newsider Linksilo Readster Folkd Yigg Digg Del.icio.us Reddit Jumptags MyTagz Simpy Stumbleupon Slashdot Bookmarks.at Furl Yahoo Spurl Google Blinklist Blogmarks Diigo Technorati Newsvine Blinkbits Ma.Gnolia Smarking Netvouz Tagthat Alltagz Infopirat Klickts Newstube Tausendreporter Windows Live Favorites SEOigg Facebook Microsoft Developer Network Online SOFTigg Social Bookmark Informationen



Zufallsbilder

  • 1-Erfurter-Stadtkursrennen-foto-by-Parkgott-179.jpg
  • Parkgott_in_Berlin_-55.jpg
  • 1-Erfurter-Stadtkursrennen-foto-by-Parkgott-019.jpg
  • 2009-05-12-Balu_3_www.parkgott.de.vu.jpg

Kalender

Januar 2010
M D M D F S S
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
             
<< < > >>
 
Erstellen Sie einen Blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden - Articles les plus commentés